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<rss version="0.92"><channel><title>DEEPWAVE e.V.   - Die Meeresschutzorganisation</title><link>http://www.deepwave-blog.de/</link><description>Mehr Schutz für die Meere! Wir setzen uns dafür ein - helfen Sie uns dabei!</description><language>de-DE</language><docs>http://backend.userland.com/rss092</docs><image><title>DEEPWAVE e.V.   - Die Meeresschutzorganisation</title><link>http://www.deepwave-blog.de/</link><url>http://data5.blog.de/design/preview/57/d5cde4f4a206765f42844889d5641e_160x200.jpg</url></image><item><title>Volles Haus beim Beneath the Wave Festival</title><description>	&lt;p&gt;Volles Haus beim Beneath the Wave Festival&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Lichtmss-Kino in Hamburg Altona platze gestern aus allen Nähten als 130 Gäste das erste deutsche "Benath the Waves"- Kurzfilmferstival besuchten. Die Gäste sahen dabei fantastische Unterwasseraufnahmen und erstklassige Kurzfilme aus dem Bereich Meeresschutz.&lt;br&gt;
Ausgewählt wurden die internatiolen Kurzfilme von einer Gruppe engagierter Hamburger Biologiestudenten, die auch den ganzen Abend perfekt organisert hatten. Während der Veranstaltung gab es spannende Diskussionen zum Meeresschutz und der EU-Fischereipolitik mit der Europaabgeordneten Ulrike Rodust, Lars Gutow vom Alfred Wegener Institut und Onno Groß vom Verein DEEPWAVE.&lt;br&gt;
Die Friedrich Ebert Stiftung und Ocean2012/DEEPWAVE waren die Sponsoren der Veranstaltung.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein Dank an alle aktiv Beteiligten! &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine Fotoauswahl findet sich hier:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157633680496998/"&gt;http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157633680496998/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/beneath_deepwave5/7050993" title="beneath_deepwave5"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/993/7050993_781b7166ec_m.jpeg" alt="beneath_deepwave5"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/beneath_deepwave3/7050994" title="beneath_deepwave3"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/994/7050994_38525c3e31_m.jpeg" alt="beneath_deepwave3"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/beneath_deepwave1/7050995" title="beneath_deepwave1"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/995/7050995_a377c7452b_m.jpeg" alt="beneath_deepwave1"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/25/volles-haus-beim-beneath-the-wave-festival-16055241/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/25/volles-haus-beim-beneath-the-wave-festival-16055241/</link><pubDate>Sat, 25 May 2013 16:38:29 +0200</pubDate></item><item><title>Hintergrundgespräch: Europas Meere besser schützen</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/beneath_festival_deepwave/7048978" title="beneath festival deepwave"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/978/7048978_91786dbe38_m.jpeg" alt="beneath festival deepwave"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Einladung zum Hintergrundgespräch&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wann: Freitag 24. Mai 2013 um 17.00&lt;br&gt;
Wo: Lichtmess-Kino Hamburg Altona&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Europas Meere besser schützen!“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;mit&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Europaabgeordnete Ulrike Rodust (SPE)&lt;br&gt;
Dr. Lars Gutow (AWI)&lt;br&gt;
Dr. Onno Groß (1. Vorsitzender DEEPWAVE e.V.)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Moderation Frederic Werner ( Friedrich-Ebert-Stiftung)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Vorfeld der Deutschlandpremiere des Internationalen&lt;br&gt;
Eintauchen. Abtauchen. Aufwachen.&lt;br&gt;
Im Lichtmess Kino Hamburg, 24. Mai 2013, 18.00 bis 22.00 Uhr&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hamburg, 20.Mai 2013. Das Meer ist der älteste Lebensraum der Erde mit einer Vielzahl an faszinierenden Lebewesen, von denen die Mehrzahl noch völlig unbekannt ist. Wir leben von und mit den Meeren. Und doch sind nochviele Menschen zu wenig für die vielfältigen Bedrohungen der Meere und ihrer Bewohner sensibilisiert. Das „Beneath the Waves“-Kurzfilmfestival* zum Schutz der Meere soll diese Situation ändern helfen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Unwissen zeigt sich derzeit auch bei der aktuellen EU-Debatte der gemeinsamen Reform der Fischereipolitik (GFP). Nach der erfreulichen Abstimmung des Europäischen Parlaments im Februar und einer ersten Gemeinsamen Ausrichtung des Fischereirates geht es derzeit noch um einige strittige Punkte für einen endgültigen Abschluss, darunter&lt;br&gt;
- Anlandeverpflichtung /Rückwurfverbot&lt;br&gt;
- nachhaltige Fanggrenzen und Wiederaufbau der Bestände oberhalb des Prinzips des höchstmöglichen Dauerertrags (Maximum Sustainable Yield)&lt;br&gt;
- Reduzierung der Überkapazitäten&lt;br&gt;
- Regionalisierung der Entscheidungen&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Ministerrat hat sich in manchen Punkten Anfang Mai auf die Position des EP zu bewegt, allerdings ergibt sich, gemessen an der Position des EP und an den Forderungen der NGOs, ein gemischtes Bild von den Ergebnissen des Rates.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wer könnte über diesen Prozess besser Auskunft geben als die zuständige Berichterstatterin im EU-Parlament und der Trialog-Verhandlungsführerin Frau Ulrike Rodust (SPD). In einem Hintergrundgespräch wollen wir von Ihr erfahren, ob die Ministerposition im Einklang mit dem Parlament stehen, wie mehr Mut für eine Reform der Fischereipolitik geschaffen werden kann und wie die Bürger sich dabei engagieren und vertreten fühlen können.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Meere sind jedoch nicht nur als Fischfangquelle beachtet, sondern sind auch ein Langzeit-Gedächniss all unserer Verschmutzungen. Darüber wird Dr. Lars Gudow vom Alfred-Wegener –Institut für Polarforschung aktuell in der PK berichten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wenn Sie Intersse haben, bitten wir Sie um eine schriftliche Anmeldung, formlos bei E-Mail an &lt;a href="mailto:Info@deepwave.org"&gt;Info@deepwave.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kontakt:&lt;br&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br&gt;
Dr. Onno Groß&lt;br&gt;
1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.&lt;br&gt;
Die Meeresschutzorganisation&lt;br&gt;
Email: &lt;a href="mailto:info@deepwave.org"&gt;info@deepwave.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Web: http//:www.deepwave.org&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;NEUE ADRESSE !: Lindenallee 72, D-20359 Hamburg&lt;br&gt;
Mobil: +49 - (0)179 598 69 69&lt;br&gt;
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;* Hintergrund zur Fischereireform.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Pressemitteilung Ulrike Rodust zur CFP&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.spd-net-sh.de/rodust/images/user_pages/13-05-15_Fischereirat.pdf"&gt;http://www.spd-net-sh.de/rodust/images/user_pages/13-05-15_Fischereirat.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Erstbewertung des Brüsseler Think Tanks CFP-Reformwatch (in Engl.)&lt;br&gt;
&lt;a href="http://cfp-reformwatch.eu/2013/05/council-agrees-on-new-mandate/"&gt;http://cfp-reformwatch.eu/2013/05/council-agrees-on-new-mandate/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;PM der Ocean2012-Koalition&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.ocean2012.eu/press_releases/113-eu-fischereiminister-beenden-z-he-verhandlungen"&gt;http://www.ocean2012.eu/press_releases/113-eu-fischereiminister-beenden-z-he-verhandlungen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Darstellung der Bundesregierung&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2013/144-AI-EU-Fischereireform.html"&gt;http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2013/144-AI-EU-Fischereireform.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;----------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;* Hintergrund „Beneath the Waves" Kurzfilmfestival:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Seit vier Jahren bereits findet das „Beneath the Waves“- Kurzfilmfestival in den USA statt. Weitere Mini- Festivals werden zudem in Ländern überall auf der Welt, wie beispielsweise Island, Japan und Portugal, organisiert. Nun holt eine Gruppe Hamburger Biologiestudenten und Doktoranden das „Beneath the Waves“-Kurzfilmfestival mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung und DEEPWAVE e.V. zum ersten Mal nach Deutschland, und zwar nach Hamburg!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Filme stammen von jungen Filmemachern, Tauchern, Meeresschützern und Wissenschaftlern und beschäftigen sich mit bedrohten Arten, Meeresverschmutzung, aber auch mit der Vielseitigkeit und Schönheit der Meere. Wir präsentieren eine Auswahl der Filme in drei Themenblöcken und diskutieren mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen über die Ozeane. Wir laden Sie aber auch ein, mit uns in eine wunderbare Welt abzutauchen und die Faszination der Meere zu erleben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Vorläufiges Programm:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;18:00 Begrüßung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Filmblock 1: Bedrohung Fische&lt;br&gt;
Podiumsdiskussion: Europaabgeordnete Ulrike Rodust, Dr. Onno Groß, 1. Vorsitzender der Meeresschutzorganisation Deepwave e. V., Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegner-Institut für Meeres- und Polarforschung in Bremerhaven&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Filmblock 2: Verschmutzung Meere&lt;br&gt;
Nachfragen Dr. Lars Gutow, Alfred-Wegener-Institut&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Filmblock 3: "Wunderbare Unterwasserwelt"&lt;br&gt;
Nachfragen Dr. Onno Groß, Erster Vorsitzender Deepwave e. V.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;anschließend Ausklang und Gespräche&lt;br&gt;
Die gesamte Zeit: Informationsstände zum Meeresschutz&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Organisatorisches&lt;br&gt;
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung hilft uns bei der Planung, ist aber nicht Voraussetzung der Teilnahme. Anfangszeit ist 18 Uhr. Es ist jedoch möglich, auch später am Abend jederzeit mit einzusteigen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Veranstaltungsort:&lt;br&gt;
Lichtmeß Kino&lt;br&gt;
Gaußstraße 25&lt;br&gt;
22765 Hamburg&lt;br&gt;
(8 Gehminuten vom Bahnhof Altona)&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weitere Links:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.julius-leber-forum.de/veranstaltungen/veranstaltungen/130524_Filmfestival_beneath_the_waves.html"&gt;http://www.julius-leber-forum.de/veranstaltungen/veranstaltungen/130524_Filmfestival_beneath_the_waves.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.beneaththewavesfilmfest.org."&gt;www.beneaththewavesfilmfest.org.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.lichtmess-kino.de/"&gt;www.lichtmess-kino.de/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Facebook:&lt;br&gt;
https://www.facebook.com/Abtauchen.Filmfest&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kontakt:&lt;br&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br&gt;
Dr. Onno Groß&lt;br&gt;
1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.&lt;br&gt;
Die Meeresschutzorganisation&lt;br&gt;
Email: &lt;a href="mailto:info@deepwave.org"&gt;info@deepwave.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Web: http//:www.deepwave.org&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;NEUE ADRESSE !: Lindenallee 72, D-20359 Hamburg&lt;br&gt;
Mobil: +49 - (0)179 598 69 69
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/24/hintergrundgespraech-europas-meere-besser-schuetzen-16050085/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/24/hintergrundgespraech-europas-meere-besser-schuetzen-16050085/</link><pubDate>Fri, 24 May 2013 00:45:29 +0200</pubDate></item><item><title>Ranga Yogeshwar erhält Meerespreis 2013</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/2013_meerespreis_ryogeshwar/7045339" title="2013_Meerespreis_RYogeshwar"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/339/7045339_2e0281b393_m.jpeg" alt="2013_Meerespreis_RYogeshwar"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Prof. Mojib Latif (li.), GEOMAR-Direktor Prof. Peter Herzig (2.v.l.), Moderatorin Annika de Buhr, GEOMAR Verwaltungsdirektor Michael Wagner (2.v.r) und Christian Maaß von der Deutschen Bank (re.) gratulieren dem Preisträger Ranga Yogeshwar. Foto: J. Steffen, GEOMAR&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ranga Yogeshwar erhält Meerespreis 2013&lt;br&gt;
Bekannter Wissenschaftsjournalist wird am Kieler GEOMAR geehr&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;21.05.2013/Kiel. Neues entdecken, verstehen und auch komplizierte Dinge einfach erklären, das ist das Metier des Physikers und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar. So vermittelt er auch komplexe wissenschaftliche Sachverhalte einer breiten Öffentlichkeit. In Anerkennung dieser besonderen Leistungen wird ihm vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Deutschen Bank der diesjährige Meerespreis verliehen. Ranga Yogeshwar erhält die mit 10.000 Euro dotierte, von der Deutschen Bank gestiftete Auszeichnung im Rahmen einer Festveranstaltung am 21. Mai in Gegenwart des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig. Die Laudatio hält der international renommierte Klimaforscher Professor Mojib Latif.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;September 2011, Fjord vor Trondheim, 200 Meter Tiefe. Fasziniert blickt Ranga Yogeshwar aus dem großen Frontfenster des Tauchbootes JAGO. Vor ihm liegt die für ihn bisher unbekannte Welt der Kaltwasserkorallen. Filigrane Korallenstöcke von weiß bis rot erstrahlen im Scheinwerferlicht des Unterwasserfahrzeugs des GEOMAR. Die Eindrücke, die er auf seinem Tauchgang sammeln konnte, präsentierte Ranga Yogeshwar in seiner Fernsehsendung „Quarks &amp; Co“.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In seinen Fernsehbeiträgen, zu denen auch „Die große Show der Naturwunder“ gehört, beleuchtet er naturwissenschaftliche Themen aus verschiedensten, teils ungewöhnlichen Blickwinkeln und vermittelt die zum Teil komplexen Zusammenhänge einem breiten Publikum auf verständliche Weise. In Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation erhält er deshalb vom GEOMAR und der Deutschen Bank den Meerespreis 2013. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Deutschen Bank gestiftet.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Ranga Yogeshwar hat eine ungewöhnliche Gabe. Als Physiker bringt er zum einen die Fähigkeit mit, komplexe Sachverhalte zu verstehen. Zum anderen ist er, anders als viele Wissenschaftler, in der Lage, diese mit einfachen Worten und Beispielen zu erklären“, sagt Professor Peter Herzig, Direktor des GEOMAR. „Gerade im Bereich der Meeresforschung erfahren wir jeden Tag wieder, dass physikalische, chemische, biologische und geologische Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Diese zu durchdringen, stellt bereits eine große Herausforderung dar. Ranga Yogeshwar geht hier noch einen Schritt weiter und übersetzt diese Zusammenhänge in verständliche Sprache. Für diese außergewöhnliche Leistung verleihen wir ihm mit großer Freude den diesjährigen Meerespreis“, so Herzig weiter.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In seinem Grußwort unterstreicht der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig die Bedeutung der Meeresforschung für Schleswig-Holstein und die Notwendigkeit, wissenschaftliche Ergebnisse in verständlicher Form der Öffentlichkeit zu vermitteln. „Ranga Yogeshwar macht uns klüger und schafft es dabei, Wissen spannend und unterhaltsam zu vermitteln. Es ist enorm wichtig, möglichst viele Menschen für die Schutzwürdigkeit der Meere zu sensibilisieren“, so Albig.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der bekannte Klimaforscher Professor Mojib Latif hebt in seiner Laudatio ferner Yogeshwars Bestreben hervor, immer wieder eindringlich und gleichzeitig verständlich, aber stets exakt in der wissenschaftlichen Beweisführung, auf die Folgen von Umweltveränderungen im größten Ökosystem der Erde, dem Meer, hinzuweisen. „Das ist äußerst schwierig, aber von elementarer Bedeutung, denn wir müssen diesen Planeten auch für künftige Generationen in einem lebenswerten Zustand erhalten“, sagt Professor Latif. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Für die Deutsche Bank würdigte Thorsten Frahm, verantwortlich für die Geschäftskunden der Deutschen Bank in Hamburg und Schleswig-Holstein, den Preisträger. „Ranga Yogeshwar begeistert gerade auch viele junge Menschen für die spannende Welt der Wissenschaft. Mit seinem beeindruckenden kommunikativen Talent und persönlichen Engagement führt er uns immer wieder vor Augen, wie wertvoll und gleichzeitig gefährdet die Meere sind. Wir freuen uns sehr, als Deutsche Bank nun zum fünften Mal den Meerespreis stiften zu können.“ &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Preisverleihung findet im festlichen Rahmen mit rund 300 Gästen am Kieler GEOMAR statt. Die bekannte TV-Moderatorin Annika de Buhr führt durch ein abwechslungsreiches 1 ½ stündiges Programm. „Die Verleihung des Meerespreises ist für uns immer ein ganz besonderes Ereignis, bei dem wir nicht nur einen herausragenden Preisträger ehren, sondern auch ein attraktives Rahmenprogramm für unsere Gäste anbieten“, erläutert Professor Herzig. „Der Meerespreis hat in den vergangenen Jahren zunehmende Bedeutung erlangt und ist damit zur wichtigsten Auszeichnung auf dem Gebiet der Meeresforschung in Deutschland geworden.“ &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hintergrundinformation:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der GEOMAR – Deutsche Bank Meerespreis:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Preis wird seit 2009 jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich besonders um die Meeresforschung und die Vermittlung von „Meer-Wissen“ verdient gemacht haben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Die bisherigen Preisträger sind der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif, die Meeresbiologin Prof. Dr. Karin Lochte, der Bestsellerautor Frank Schätzing und seine Exzellenz, der Premierminister der Republik Kap Verden, José Maria Neves.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ranga Yogeshwar wurde 1959 in Luxemburg als Sohn eines indischen Ingenieurs und einer luxemburgischen Künstlerin geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er überwiegend in Indien. Nach dem dortigen Grundschulbesuch folgte später das Abitur in Luxemburg. Ranga Yogeshwar studierte Physik („Experimentelle Elementarteilchenphysik und Astrophysik“) an der RWTH Aachen und arbeitete am Schweizer Institut für Nuklearforschung (SIN), am CERN in Genf sowie am Forschungszentrum Jülich. Der Physiker kam 1987 als Redakteur zum Westdeutschen Rundfunk Köln und leitete mehrere Jahre die Programmgruppe Wissenschaft. Seit 2008 arbeitet er als unabhängiger Journalist und Autor. Yogeshwar hat zahlreiche TV-Sendungen entwickelt, produziert und moderiert und zählt zu den bekanntesten Wissenschaftsjournalisten in Deutschland. Seine Bücher sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Ranga Yogeshwar ist Vater von 4 Kindern und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Köln. (Text von &lt;a href="http://www.yogeshwar.de/)"&gt;www.yogeshwar.de/)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.geomar.de"&gt;www.geomar.de&lt;/a&gt; GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.yogeshwar.de/"&gt;www.yogeshwar.de/&lt;/a&gt; Ranga Yogeshwar &lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/21/ranga-yogeshwar-erhaelt-meerespreis-16038030/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/21/ranga-yogeshwar-erhaelt-meerespreis-16038030/</link><pubDate>Tue, 21 May 2013 16:57:07 +0200</pubDate></item><item><title>Gehört pumpenden Weichkorallen die Zukunft in Riffen?</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/deepwave_weichkorralle_zmt/7039414" title="deepwave_weichkorralle_zmt"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/414/7039414_076867648f_m.jpeg" alt="deepwave_weichkorralle_zmt"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Gehört pumpenden Weichkorallen die Zukunft in Riffen?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In vielen tropischen Korallenriffen haben Forscher des ZMT eine interessante Entdeckung gemacht: Weichkorallen der Familie Xeniidae, die sogenannten Straußenkorallen, breiten sich immer mehr aus. Eine Besonderheit dieser sesshaften Tiere sind ihre pulsierenden Bewegungen – liegt darin der Schlüssel ihres Erfolgs?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wie Vogelflügel öffnen und schließen sich die gefiederten Polypententakeln der Straußenkorallen. Diese Weichkorallen führen pulsierende Bewegungen aus – eine Seltenheit bei sesshaften Meeresorganismen. Lange war unbekannt, welchen Zweck das unermüdliche Pulsieren erfüllen soll – es kostet ja vor allem Energie!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kürzlich publizierte ein israelisches Forscherteam der Universität in Jerusalem erste Erkenntnisse zu diesen Bewegungen in der renommierten Zeitschrift PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences USA). Riffökologen des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie – ZMT haben jetzt in PNAS dazu Stellung genommen und ordnen diese Ergebnisse in einen breiteren ökologischen Kontext ein. Dabei kommen sie zu einer erstaunlichen Prognose, wie tropische Korallenriffe sich in der Zukunft entwickeln könnten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Für Straußenkorallen beschreiben die israelischen Forscher zwei wesentliche Vorteile des Pulsierens. Mit Hilfe ihrer symbiotischen Algen betreiben tropische Korallen Photosynthese, um Energie zu gewinnen. Hierbei wird Sauerstoff produziert, der durch das Pulsieren effektiv aus dem Korallengewebe abtransportiert wird - seine Anreicherung würde die CO2-Fixierung hemmen. Die Bewegungen führen auch dazu, dass Nährstoffe im Wasser besser an alle Polypen verteilt werden. Nach Berechnungen der israelischen Forscher beträgt der Aufwand für das Pulsieren maximal 56% der gewonnenen Energie. Das ist eine ökonomisch sinnvolle Investition.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Zum Vergleich zogen die Bremer Korallenriffökologen Christian Wild und Malik Naumann zwei weitere Organismen heran, die ebenfalls am Meeresboden leben und pumpende oder kontrahierende Körperbewegungen zeigen: die Mangrovenqualle Cassiopeia und eine Einzellerkolonie. Allen gemeinsam ist die Symbiose mit Mikroorganismen. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die aktiven Körperbewegungen bei allen drei Organismen erhebliche Vorteile für Stoffwechsel und Nahrungsversorgung bringen - und letztendlich das Wachstum kräftig ankurbeln.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Noch ein weiterer Effekt des Pulsierens könnte von großer Bedeutung sein: Bei der Photosynthese entstehen auch freie Sauerstoffradikale. Für den Stoffwechsel der Korallen sind diese sehr schädlich. Im Zuge der Ozeanerwärmung führen sie dazu, dass Korallen ihre symbiotischen Algen entlassen, bleichen und häufig absterben. Durch die Körperbewegungen werden jedoch auch diese Radikale vermutlich besser abtransportiert. Die Bremer Forscher halten es für sehr wahrscheinlich, dass pulsierende Weichkorallen daher gegenüber der Korallenbleiche besonders widerstandsfähig sind.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Robustheit und günstige Energiebilanz verschaffen den pulsierenden Weichkorallen einen erheblichen Konkurrenzvorteil im Riff. „Weltweit kann man in Korallenriffen inzwischen häufig einen Übergang von Steinkorallen, die bisher dominierten, zu Weichkorallen feststellen“ berichtet Christian Wild. „Steinkorallen sind jedoch wichtige Ökosystemingenieure, die das Funktionieren des gesamten Riffs über die Produktion von Kalk und die Abgabe von organischen Substanzen wie Zucker und Schleime steuern“. Die Bremer Forscher befürchten, dass Stoffkreisläufe im Riff entscheidend verändert werden könnten, mit negativen Folgen für die wertvollen Eigenschaften von Korallenriffen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Publiziert in:&lt;br&gt;
Wild C., Naumann M.S. (2013) Effect of active water movement on energy and nutrient acquisition in coral reef-associated benthic organisms.&lt;br&gt;
Proceedings of the National Academy of Sciences USA&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.zmt-bremen.de/15.5.13.html"&gt;http://www.zmt-bremen.de/15.5.13.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/18/gehoert-pumpenden-weichkorallen-zukunft-riffen-16006323/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/18/gehoert-pumpenden-weichkorallen-zukunft-riffen-16006323/</link><pubDate>Sat, 18 May 2013 01:46:06 +0200</pubDate></item><item><title>EU-Fischereiminister beenden zähe Verhandlungen über eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik</title><description>	&lt;p&gt;EU-Fischereiminister beenden zähe Verhandlungen über eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Am Morgen endete eine zweitägige Sitzung der Fischereiminister der Europäischen Union zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Auf der Tagesordnung stand die Überarbeitung des Mandats der irischen Ratspräsidentschaft für den Abschluss von Verhandlungen über die GFP-Reform mit dem Europäischen Parlament. Bezüglich einer Reihe wichtiger Veränderungen wurde eine Einigung erzielt. Nur manche der Beschlüsse zielen in die richtige Richtung, andere stellen im Vergleich zur bisherigen Haltung des Rates einen Rückschritt dar.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"Wir sehen, dass der Rat der Fischereiminister mit der Forderung nach einer Wiederherstellung der Fischbestände einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat", so die deutsche OCEAN2012-Koordinatorin Nina Wolff von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). "Allerdings haben die Minister kein konkretes Zieldatum vereinbart, bis zu dem die Fischbestände wiederhergestellt sein müssen. Dies erschwert die Festlegung von Fanggrenzen zur unverzüglichen Wiederherstellung der europäischen Fischbestände. Wir begrüßen die Entscheidung, die Vergabe von EU-Subventionen für Fischereiflotten davon abhängig zu machen, inwieweit die Mitgliedstaaten ihren Meldepflichten über die Flottenkapazitäten nachkommen. Jedoch wurde der vorgeschlagene Text im Vergleich zum Entwurf des Standpunkt des Rates zum geplanten Europäischen Meeres- und Fischereifonds abgeschwächt."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Millionen europäischer Bürger unterstützen die Reform der GFP. Sie drängen auf ein Ende des Missbrauchs von Steuergeldern und fordern Verbesserungen bei der Durchsetzung von Vorschriften und der Überwachung von Fischereitätigkeiten. Im Februar hatte sich das Europäische Parlament mit überwältigender Mehrheit für eine weitreichende Reform der GFP ausgesprochen, die eine unverzügliche Wiederherstellung der Fischbestände vorsieht. Die EU-Fischereiminister haben die Position des Parlaments abgelehnt und ringen seither darum, sich mit dem Parlament auf eine Kompromisshaltung zu einigen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Pressekontakt:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Nina Wolff, Projektleiterin Meeresschutz Deutsche Umwelthilfe&lt;br&gt;
e.V. (DUH) und OCEAN2012 Koordinatorin Deutschland&lt;br&gt;
Mobil: 0170 8127346, E-Mail: &lt;a href="mailto:wolff@duh.de"&gt;wolff@duh.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Onno Groß, Deepwave 0179 498 69 69 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/15/eu-fischereiminister-beenden-zaehe-verhandlungen-reform-gemeinsamen-fischereipolitik-15983302/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/15/eu-fischereiminister-beenden-zaehe-verhandlungen-reform-gemeinsamen-fischereipolitik-15983302/</link><pubDate>Wed, 15 May 2013 17:24:24 +0200</pubDate></item><item><title>Bundesumweltminister Altmaier setzt sich für Schutz der Schweinswale ein</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Bundesumweltminister Peter Altmaier setzt sich für Schutz der Schweinswale&lt;br&gt;
ein&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Am Samstag informierte er sich bei einem Besuch im Ozeaneum in Stralsund über die Arbeit der Wissenschaftler, die dort den Bestand der Ostsee-Schweinswale erforschen. Diese Forschung ist die Grundlage dafür, Schweinswale effektiv schützen  zu können – unter anderem vor der Schallbelastung, die beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen entsteht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Der Schutz der Schweinswale liegt mir besonders am Herzen“, sagte Altmaier. „Eine erfolgreiche Energiewende gelingt nur im Einklang mit der Natur. Ich will mich dafür einsetzen, beiden Zielen gerecht zu werden: einer erneuerbaren Energieversorgung und dem Schutz der Tiere. Was den Ostsee-Schweinswal angeht, brauchen wir dringend mehr Informationen.Wir müssen wissen, wo sich die Schweinswale in welcher Lebensphaseaufhalten, um sie effektiv schützen zu können. Darum ist die Arbeit der Forscher in Stralsund so wichtig.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Schweinswale sind nicht nur von der Schallbelastung durch den Bau von Offshore-Windparks potentiell betroffen. Auch die im Ostseeraum immer noch verbreiteten Stellnetze gefährden den Bestand.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Schweinswale sind in der Roten Liste Deutschland als stark gefährdet eingestuft. Während ihr Bestand in der Nordsee als gut erforscht gilt, liegen über die Population der Ostsee-Schweinswale bisher kaum belastbare Erkenntnisse vor.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Meeresforscher in Stralsund arbeiten daran, das zu ändern: Im sogenannten SAMBAH-Projekt, das von der Bundesregierung finanziert wird, erforschen sie gemeinsam mit allen EU-Ländern rund um die Ostsee den Bestand der Ostseeschweinswal-Population. Seit Mai 2011 werden die Klicklaute der Wale mit Unterwasser-Detektoren aufgezeichnet. Ziel ist,herauszufinden, wo die Schweinswale sich zu welcher Jahreszeit aufhalten und wo sie daher besonders vor menschlichen Aktivitäten geschützt werden müssen. Die Datensammlung steht kurz vor dem Abschluss.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weitere Informationen:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.bmu.de/naturschutz"&gt;http://www.bmu.de/naturschutz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/12/bundesumweltminister-altmaier-setzt-schutz-schweinswale-15955736/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/12/bundesumweltminister-altmaier-setzt-schutz-schweinswale-15955736/</link><pubDate>Sun, 12 May 2013 00:50:00 +0200</pubDate></item><item><title>Colgate-Palmolive, L’Oreal and Beiersdorf halt use of micro beads</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/plasticsoup_deepwave/7022842" title="Plasticsoup-Deepwave"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/842/7022842_00df22e6d6_m.png" alt="Plasticsoup-Deepwave"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Colgate-Palmolive, L’Oreal and Beiersdorf halt use of micro beads&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bead the Micro Bead campaign brings worldwide cosmetics industry to its knees&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Amsterdam, 7 May, 2013 - Unilever led the way at the end of 2012 by eliminating micro beads from its personal care products and now Colgate-Palmolive, Beiersdorf and L’Oreal are following suit. The announcement was made during the RTL News Programme of 6 May.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;From the shower drain to the sea&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Scientists are increasingly worried about these microscopic pieces of plastic. The plastic particles flow down the shower drain to water treatment plants via the sewer. As they are so small, they pass through the treatment plants and end up in the sea. That is precisely where they do not belong, according to the 25 NGOs that have joined the Beat The Bead campaign, started by the PSF and the North Sea Foundation.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Maria Westerbos of the Plastic Soup Foundation: "This is incredibly encouraging, although we are disappointed neither Beiersdorf nor L'Oreal have provided a phase out date for the micro beads."&lt;br&gt;
Jeroen Dagevos of the North Sea Foundation: "That is why their products will for the moment keep their code red status in our database and on the Warning, Plastics Inside App, available free for iPads and iPhones. Colgate-Palmolive will immediately go to Orange; the company has indicated the products will go plastic free in Europe by end 2013 and worldwide in 2014."&lt;br&gt;
Westerbos: "The last to hold on tight and to persistently keep polluting our waters, are Procter &amp; Gamble, and Johnson and Johnson. We are very curious to see when they will finally understand. No consumer in the world wants to brush their teeth or wash their hair with plastic."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The Netherlands leading the way&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In 2012, a number of retail chains in the Netherlands decided to stop adding micro beads to their personal care products. The HEMA and Trekpleister went into action: in mid-2013, all their personal care products and cosmetics are free of micro beads. De Tuinen also came on board: the chain has virtually stopped selling any product containing micro plastics. Taking it even further, De Tuinen will from 1 June 2013 refuse to trade with any supplier that has plastic in any of its products.&lt;br&gt;
Remark brands Zarqa, Vogue and Therme are also now plastic-free. Kruidvat has also held true to its promise: its new, micro plastic free products will go on sale towards the end of 2013. Etos will take more time: the chain is expected to start selling its first micro bead plastic products only towards the end of 2013. The Body Shop, part of the L’Oreal Group, most recently also joined, promising it will act “better” soon.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;On the Political Front&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The Netherlands is also leading on the political front, with government discussing micro beads. Two weeks ago, Dutch state secretary Wilma said she would call on the European Commission to ban the use of plastics in personal care products.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The Plastic Soup Foundation wants to stop the continuing pollution of the oceans with plastics, on a national and international level. The PSF wants to strongly promote its message so that no more plastic ends up in the seas. For more information, please go to: &lt;a href="http://plasticsoupfoundation.org/"&gt;http://plasticsoupfoundation.org/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The North Sea Foundation  (SDN) is the nature and environmental organization dedicated to the sustainable use of the North Sea. The organization strives for a healthy sea full of porpoises, fish and other life. SDN is focused on a number of themes: the protection of nature, sustainable fisheries (VISwijzer), clean shipping, waste-free North Sea &amp; Beaches (Coastwatch &amp; MyBeach) and spatial planning. More information can be found at: &lt;a href="http://www.noordzee.nl/."&gt;http://www.noordzee.nl/.&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.noordzee.nl/."&gt;http://www.noordzee.nl/.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;More information for the press: &lt;br&gt;
Plastic Soup Foundation Maria Westerbos – chairman &lt;br&gt;
Tel  06-51 090 691 &lt;br&gt;
Email  &lt;a href="mailto:maria@plasticsoupfoundation.org"&gt;maria@plasticsoupfoundation.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The North Sea Foundation Jeroen Dagevos &lt;br&gt;
Tel  06-43 727 880 &lt;br&gt;
Email  &lt;a href="mailto:j.dagevos@noordzee.nl"&gt;j.dagevos@noordzee.nl&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/05/07/colgate-palmolive-l-oreal-and-beiersdorf-halt-use-of-micro-beads-15867507/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/05/07/colgate-palmolive-l-oreal-and-beiersdorf-halt-use-of-micro-beads-15867507/</link><pubDate>Tue, 07 May 2013 19:25:58 +0200</pubDate></item><item><title>Beneath the Wave - Filmfestival in Hamburg für Deepwave</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/beneath_the_waves_deepwave/7008585" title="beneath-the-waves-deepwave"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/585/7008585_bc7e6abe77_m.jpeg" alt="beneath-the-waves-deepwave"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wir laden euch ein, mit uns in eine wunderbare Welt abzutauchen und die Faszination der Meere zu erleben. Zum ersten Mal findet das Beneath the Waves- Kurzfilmfestival zum Schutz der Meere in Hamburg statt. Seinen Ursprung hat das Festival in den USA. Wir präsentieren im Lichmeß-Kino nun eine Auswahl der schönsten Filme. In drei Themenblöcken zeigen wir wie gefährdet Haie und andere Meerestiere sind, thematisieren die Verschmutzung der Meere – nicht nur mit Plastik, präsentieren euch aber auch einen faszinierenden, wunderschönen und noch immer größtenteils unerforschten Lebensraum. Diskutiert wird außerdem mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Onno Groß, Deepwave e.V.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ulrike Rodust, SPD: - Mitglied im Ausschuss für Fischerei im EU-Parlament&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weitere Gäste folgen…&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Filme sind in englischer Sprache verfasst- aber die Bilder sprechen für sich und sind auch so gut verständlich! Die Veranstaltung ist kostenfrei. Also kommt alle zahlreich, schaut und diskutiert mit uns über die Meere!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weitere Informationen gibt es unter &lt;a href="http://www.beneaththewavesfilmfest.org"&gt;www.beneaththewavesfilmfest.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;https://www.facebook.com/events/152047911636259/?ref=22&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/29/beneath-the-wave-filmfestival-hamburg-deepwave-15802718/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/29/beneath-the-wave-filmfestival-hamburg-deepwave-15802718/</link><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 00:35:23 +0200</pubDate></item><item><title>Bundesregierung muss Führungsrolle beim Schutz des Südpolarmeeres um die Antarktis übernehmen</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/penguin_day_deepwave/7002982" title="penguin_day_deepwave"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/982/7002982_68ef670b3b_m.jpeg" alt="penguin_day_deepwave"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Antarctic Ocean Alliance activists outside the Russian Embassy in Berlin. Credit: Courtesy of George Torode&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bundesregierung muss Führungsrolle beim Schutz des Südpolarmeeres um die Antarktis übernehmen&lt;br&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
BERLIN - 25.04.13: Eine Allianz von Umweltverbänden nimmt den heutigen Weltpinguintag zum Anlass, für den Schutz des südlichen Polarmeers einzutreten. Als Pinguine verkleidete Aktivisten der „Antarctic Ocean Alliance“ (AOA) besuchen zu diesem Zweck die Botschaften Russlands, Chinas und Norwegens sowie das für den Antarktissschutz verantwortliche Landwirtschaftsministerium in Berlin. Die Bundesregierung soll beim Schutz der Antarktis eine Führungsrolle einnehmen, fordern die Aktivisten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich im Juli in Bremerhaven. Dort wird die „Internationale Kommission zum Schutz lebender Ressourcen in der Arktis“ (CCAMLR) über die Einrichtung zweier  Meeresschutzgebiete im Rossmeer und der östlichen Antarktis entscheiden – würden diese umgesetzt, bildeten diese die zwei der größten sogenannten „Marine Protected Areas“ (MPAs*) weltweit. Bundesministerin Ilse Aigner (CDU) hatte im Oktober 2012 außerdem zugesagt, dazu die Vorbereitungen zur Errichtung von Meeresschutzgebieten im Weddellmeer zu übernehmen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Ein erfolgreiches Ergebnis in Bremerhaven erfordert sowohl eine starke politische Führung seitens des Gastgeberlandes als auch eine internationale Zusammenarbeit. Eine laufende Unterstützung durch Deutschland ist von unschätzbarem Wert, da das bevorstehende Treffen eine einmalige Gelegenheit für die internationale Gemeinschaft sein wird, Leadership und Weitblick beim Meeresschutz zu zeigen“, erklärte Steve Campbell, der Campaign Director der Antarctic Ocean Alliance. In Deutschland zählen unter anderem die Organisationen World Wildlife Fund (WWF), Greenpeace, Deepwave, Whale and Dolphin Conservation (WDC) zur AOA.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Deutschland hat eine bewährte Tradition wissenschaftlicher Forschung in der Antarktis und hat sich ausdrücklich zum Schutz des Südlichen Polarmeeres bekannt – weshalb wir auch darauf zählen, dass Deutschland vor und auch während der Sitzung in Bremerhaven eine führende Rolle übernehmen wird“, sagte Tim Packeiser, Referent für die Hohe See &amp; Marine Ökoregionen beim WWF. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;CCAMLR-Konferenz: Entscheidung über Meeresschutzgebiete&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Alle 25 Mitglieder der CCAMLR (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources) hatten sich bereits auf die Gründung eines Netzwerks von sogenannten MPAs* im Südlichen Polarmeer verständigt, konnten sich jedoch auf einer Sitzung im November 2012 nicht auf die Ausweisung zweier Meeresschutzgebiete für die östliche Antarktis (Vorschlag von Australien, der EU und Frankreich) und für das Rossmeer (Vorschlag von Neuseeland und den Vereinigten Staaten) einigen.&lt;br&gt;
Die Entscheidung zu diesen MPAs wurde zur Sondersitzung in Bremerhaven vertagt. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die vorgeschlagenen Gebiete erstrecken sich über mehrere Millionen Quadratkilometer im Südlichen Polarmeer und setzen sich aus einer Kombination von nutzbaren Meeresschutzgebieten und Reservaten mit  vollständigem Fischereiverbot („No-Take Marine Reserves“**) zusammen. Die AOA unterstützt die Annahme dieser Vorschläge, betont aber, dass sie in den kommenden Jahren weiter verbessert werden könnten. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Das Südliche Polarmeer steht zunehmend unter Druck von Klimawandel und Ressourcenentnahme, aber Regionen wie das Rossmeer und die östliche Antarktis zählen zu den am wenigsten betroffenen, gesündesten und schönsten Ozeanen der Welt. Sie sind noch eine der letzten Wildnisse unseres Planeten und werden von den Wissenschaftlern als ein notwendiges ‚lebendes Labor’ betrachtet“, erklärte  Dr. Onno Groß, 1. Vorsitzender von Deepwave. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„CCAMLR-Parteien wie Deutschland, Frankreich, EU, China, Russland, Norwegen, Australien, Neuseeland und die USA haben den Schlüssel zum Erfolg.  Deutschlands Rolle ist dabei besonders wichtig, denn angesichts seiner guten Beziehungen zu Russland, Norwegen und China kann Deutschland mit diplomatischer Führung dazu beitragen, einen Konsens zu erzielen.“ &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Südliche Polarmeer: Die letzte Grenze&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Südliche Polarmeer der Antarktis macht rund zehn Prozent der Weltmeere aus. Bis jetzt sind weniger als zwei Prozent der Weltmeere als Meeresschutzgebiete ausgewiesen und Überfischung und sonstige Umweltschäden gefährden weiterhin viele Ozeane. Der Klimawandel und der industrielle Fischfang haben sich bereits auf die Bestände wichtiger Nahrungsquellen für Pinguine, Wale, Seehunde und Vögel in einigen marinen Lebensräumen der Antarktis ausgewirkt. Die Unterstützung der Öffentlichkeit für den Meeresschutz in der Antarktis hat im Lauf des vergangenen Jahres beträchtlich zugenommen und mehr als 1,2 Millionen Menschen sind 2012 für den Schutz des Südlichen Polarmeers aktiv geworden. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Erklärung:&lt;br&gt;
*Marine Protected Areas (MPAs) sind Gebiete, in denen bestimmte Aktivitäten zur Einhaltung spezifischer Zielsetzungen in Bezug auf Naturschutz, den Schutz von Lebensräumen oder Fischereibewirtschaftung  beschränkt oder verboten sind.  &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;**No-take Marine Reserves sind lückenlos geschützte Gebiete, die für sämtliche Ressourcenentnahmen einschließlich Fischfang gesperrt sind.  Diese Reservate bieten den höchsten Schutz für sämtliche Elemente im Meeresökosystem. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Achtung Redaktionen: Im Folgenden finden Sie Kurzinformation bzw. Ansprechpartner der Organisationen dieser gemeinsamen Presseerklärung.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Antarctic Ocean Alliance (AOA) ist ein Zusammenschluss von über 30 führenden Umweltorganisationen und profilierten Persönlichkeiten, die gemeinsam an der Verwirklichung von großräumigem Schutz wichtiger antarktischer Meeresökosysteme arbeiten.  Zu den Mitgliedern der Alliance zählen die Pew Charitable Trusts, Greenpeace, WWF, die Antarctic and Southern Ocean Coalition (ASOC), Humane Society International, Mission Blue (US), Oceans 5 (US), Deepwave (Deutschland), The Last Ocean, Forrest &amp; Bird (NZ), ECO (NZ) sowie die assoziierten Partnerorganisationen Natural Resources Defense Council (NRDC), Korean Federation for Environmental Movement (KFEM), Greenovation Hub (China), Oceana, der International Fund for Animal Welfare (IFAW), die International Polar Foundation (UK), Plant a Fish, das International Programme on the State of the Ocean und OceanCare (Schweiz). Zu den AOA-Botschaftern zählen die Schauspieler Leonardo DiCaprio, Edward Norton, die Meeresforscherin Dr. Sylvia Earle, der Unternehmer Sir Richard Branson, der chinesische Unternehmer und Erforscher Wang Jing und der koreanische Schauspieler Yoo Ji-Tae. &lt;a href="http://antarcticocean.org/de/"&gt;http://antarcticocean.org/de/&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die 1978 gegründete Antarctic and Southern Ocean Coalition (ASOC) ist ein Bündnis von mehr als 30 Nicht-Regierungsorganisationen, die ihre Tätigkeit dem Schutz des antarktischen Kontinents und des umgebenden Südlichen Polarmeeres widmen. &lt;a href="http://www.asoc.org"&gt;www.asoc.org&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;DEEPWAVE wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, den Schutz der Ökosysteme der Hoch- und Tiefsee voranzubringen. &lt;a href="http://www.deepwave.org"&gt;www.deepwave.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kontakt: Onno Groß 1. Vorsitzender, +49 40 46 85 62 62 &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Greenpeace ist eine unabhängige Umweltorganisation, die mit friedlichen Protestaktionen und kreativer Kommunikation globale Umweltprobleme aufdeckt.  &lt;a href="http://www.greenpeace.de"&gt;www.greenpeace.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kontakt:  Thilo Maack, Meeresexperte, Tel: +49 40 306 18 359&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Pew Charitable Trusts arbeiten weltweit an der Entwicklung pragmatischer, wissenschaftlich basierter Programme zum Schutz unserer Meere und unserer Wildnisse und sie fördern eine auf sauberen Energien basierte Wirtschaft.  &lt;a href="http://www.pewtrusts.org"&gt;www.pewtrusts.org&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Whale and Dolphin Conservation (WDC) ist die größte internationale Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen und Delfinen widmet. &lt;a href="http://www.whales.org"&gt;www.whales.org&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kontakt: Fabian Ritter, Leiter Meeresschutzgebiete Kampagne, Tel.: +49 308 507 8274&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn fünf Millionen Förderer. Das globale Netzwerk des WWF unterhält 90 Büros in mehr als 40 Ländern. Rund um den Globus führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell 1300 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch. &lt;a href="http://www.wwf.de"&gt;www.wwf.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Kontakt: Tim Packeiser, Meeresschutzexperte, Tel: +49 40 530 200 328 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/25/bundesregierung-fuehrungsrolle-beim-schutz-suedpolarmeeres-antarktis-uebernehmen-15789103/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/25/bundesregierung-fuehrungsrolle-beim-schutz-suedpolarmeeres-antarktis-uebernehmen-15789103/</link><pubDate>Thu, 25 Apr 2013 16:38:48 +0200</pubDate></item><item><title>Wenn Algen das Riff erobern</title><description>	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/korallenriff/6992494" title="Korallenriff"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/494/6992494_a3aaeb31f3_m.jpeg" alt="Korallenriff"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wenn Algen das Riff erobern&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In den Riffen der Tropen konkurrieren Algen und Korallen miteinander um einen geeigneten Lebensraum. Fehlen die Algenfresser unter den Rifftieren, können sich die Algen unkontrolliert verbreiten. Korallenriffökologen des ZMT untersuchten jüngst die Auswirkungen von Überfischung in den Riffen des Roten Meeres.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In den Riffen der Tropen konkurrieren Algen und Korallen miteinander um einen geeigneten Lebensraum. Steinkorallen dominieren in einem gesunden Riff, Algen trifft man dort seltener an. Intensive Küstenfischerei und die Einleitung nährstoffreicher Abwässer ins Meer können jedoch dazu führen, dass sich dieses Verhältnis ändert. Forscher der Arbeitsgruppe Korallenriffökologie des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie (ZMT) untersuchten jüngst die Auswirkungen von Überfischung in den Riffen vor der ägyptischen Küste des Roten Meeres.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Fädige Turfalgen und fleischige Makroalgen siedeln im Riff bevorzugt auf festem Grund wie abgestorbenen Steinkorallen oder Steinen. In Schach gehalten werden sie durch sogenannte Weidegänger: vor allem Fische, wie Papagei-, Doktor- und Kaninchenfische, und Seeigel knabbern die Algen von den Korallen ab. Fehlen diese Algenfresser, können sich die Algen unkontrolliert im Riff verbreiten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Um Überfischung zu simulieren, stellten der Riffökologe Christian Jessen und seine Kollegen in einem Saumriff des Roten Meeres zwei Arten von Käfigen auf: nach oben offene, die Seeigel, aber keine Fische fernhalten sollten, sowie geschlossene, die alle größeren Weidegänger aussperrten. Nach vier Monaten fanden die Riffforscher in den geschlossenen Käfigen eine Algenmasse, die um ein 17faches höher war als auf frei zugänglichen Vergleichsflächen und auch die Algenmenge in den halboffenen Käfigen um ein Vielfaches übertraf.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Erstmalig beschreibt die Forschungsarbeit quantitativ den Einfluss von verschiedenen Weidegängern im Roten Meer. „Wir fanden in den Käfigen auch zwei Braunalgenarten, die sonst nicht im Riff anzutreffen waren“, berichtet Christian Jessen, „sie könnten sich daher als Indikatoren für Überfischung von Weidegängern eignen, ein Problem, das in den Tropen weit verbreitet ist“.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wuchernde Algenteppiche sind jedoch für ein Riff lebensbedrohlich. Sie überschatten die Korallen, entziehen dem Wasser Sauerstoff und besetzen freie Flächen im Riff, auf denen sich sonst die Larven der Korallen ansiedeln. Die Forscher vermuten zudem, dass die Algen durch das Ausscheiden von Nebenprodukten ihrer Photosynthese, vor allem Zucker, das Wachstum von bestimmten Bakterienarten ankurbeln. Dadurch gerät eine ausgewogene Lebensgemeinschaft aus dem Gleichgewicht, denn eine Koralle ist ein kleiner Mikrokosmos: im Polypengewebe tummeln sich neben symbiontischen Algen auch Bakterien, Viren und Pilze, die wichtige Stoffwechselfunktionen übernehmen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Saumriffe des Roten Meeres gedeihen unmittelbar vor der Küste und bieten damit einen einfachen Zugang. Fischer haben hier ein leichtes Spiel. In der Tat fanden sich im Sortiment der Fischverkäufer im ägyptischen El Quseir viele Algenfresser wie Meeräschen und Kaninchenfische. „Bevölkerungswachstum und die boomende Tourismusbranche in der Region werden die Nachfrage nach frischem Fisch vermutlich noch steigern“, meint Christian Jessen. Ein veralgtes Riff, wie es an vielen Küsten der Tropen bereits anzutreffen ist, verliert jedoch seinen Artenreichtum und damit seinen ästhetischen und ökonomischen Wert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Publikation:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Jessen, C., Wild, C. (2013) Herbivory effects on benthic algal composition and growth on a coral reef flat in the Egyptian Red Sea. Marine Ecology Progress Series, 476, pp. 9-21. &lt;a href="http://www.int-res.com/abstracts/meps/v476/p9-21/"&gt;http://www.int-res.com/abstracts/meps/v476/p9-21/&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/18/algen-riff-erobern-15767718/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/18/algen-riff-erobern-15767718/</link><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 21:51:05 +0200</pubDate></item><item><title>Indikator für marine Sauerstoffdefizitzonen in der zentralen Ostsee gefunden</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;IOW entdeckt in der zentralen Ostsee Indikator-Bakterium für marine Sauerstoffdefizitzonen&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt; Warnemünder Forscher haben in der Ostsee ein dort bislang unbekanntes Bakterium aufgespürt, das künftig als „Anzeiger“ für Sauerstoffmangelzonen in Meeren auf der ganzen Welt dienen könnte. Der Einzeller namens SUP05 kommt auch in vielen anderen Meeresbereichen vor und hat sich offenbar auf den Abbau teilweise hochgiftiger Schwefelverbindungen spezialisiert, die unter Sauerstoffmangelbedingungen entstehen. Damit ist SUP05 nicht nur ein potentieller Indikatororganismus für die sich immer weiter ausbreitenden Mangelzonen, sondern wohl auch ein „Entgifter“, der zum Beispiel toxischen Schwefelwasserstoff abbaut, bevor er aus der Tiefe in die oberflächennahen Bereiche der Ostsee gelangt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Als Folge des globalen Klimawandels nehmen weltweit Meeresgebiete zu, in denen Sauerstoffmangel herrscht. In diesen häufig auch als „Todeszonen“ bezeichneten Bereichen ist nur noch mikrobielles aber kein höheres Leben – zum Beispiel in Form von Fischen – mehr möglich. Die Wissenschaftler des IOW arbeiten daher mit Hochdruck daran, die Folgen dieses weltweiten Trends zu erforschen. Im Fokus stehen dabei die fast ausschließlich von Mikroorganismen gesteuerten Stoffumsetzungen in den Sauerstoffmangelzonen, die entscheidend dafür sind, welche unter Umständen giftigen Substanzen in angrenzende Meeresbereiche freigesetzt werden. Die von Natur aus sauerstoffarmen Becken der zentralen Ostsee eignen sich als ideales Modellsystem, um die Diversität und Aktivität der an den Stoffumsetzungen beteiligten Mikroorganismen zu studieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Warnemünder Wissenschaftlern ist es nun mithilfe molekularbiologischer Methoden gelungen, in den Sauerstoffdefizitzonen der Ostsee ein hier bislang unbekanntes Bakterium aufzuspüren, das dort eine mutmaßliche Schlüsselposition einnimmt. Das Bakterium mit der Kurzbezeichnung „SUP05“ ist bereits aus vielen anderen marinen Sauerstoffminimumzonen bekannt – so zum Beispiel aus Küstenauftriebsgebieten in Atlantik und Pazifik, aus dem Schwarzen Meer, aber auch aus Tiefsee-Hydrothermalquellen, wo der Einzeller Symbiosen mit Muscheln eingeht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Forscher konnten die Existenz von SUP05 in der Ostsee nachweisen, in dem sie in Wasserproben aus den sauerstoffarmen Tiefen der Ostsee die enthaltene DNA analysierten: In den Proben fanden sie sogenannte 16S ribosomale RNA, die sich eindeutig dem bereits aus anderen Meeresregionen bekannten SUP05 zuordnen ließ.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im nächsten Schritt schleusten die Wissenschaftler eine fluoreszierende Gensonde in die in den Wasserproben enthaltenen Zellen ein, die nur an die 16S ribosomale RNA von SUP05 bindet. Auf diese Weise war es möglich, die nun fluoreszierenden Zellen unter dem Mikroskop eindeutig zu identifizieren, auszuzählen und so die „Besiedlungsdichte“ festzustellen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So wurden Wasserproben aus insgesamt acht verschiedenen und im Zeitraum von fünf Jahren durchgeführten Seereisen ausgewertet. Das Ergebnis: SUP05 kommt in den Sauerstoffmangelzonen der Ostsee ganzjährig vor und ist hier außerordentlich dominant – 15 bis 30 Prozent aller in den Proben enthaltenen Zellen waren SUP05-Zellen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Über die Funktion von SUP05 in den Sauerstoffdefizitzonen ist nicht viel bekannt, da dieser Organismus, wie die meisten Bakterien auch, bisher nicht kultivierbar und damit im Labor nicht untersuchbar ist. Genetische Analysen aus anderen marinen Sauerstoffdefizitzonen deuten jedoch darauf hin, dass SUP05 eine wichtige Rolle bei der Oxidation von Schwefelverbindungen spielt, die in den sauerstofffreien Tiefen entstehen, darunter auch der giftige Schwefelwasserstoff. Deshalb kommt SUP05 weltweit und auch in der Ostsee wohl eine wichtige „Entgifter“-Funktion zu, welche die Menge des in die von Fischen belebten Oberflächenschichten gelangenden toxischen Schwefelwasserstoffs reduziert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Nachweis von SUP05 in der Ostsee bedeutet aber auch, dass der Einzeller damit in praktisch allen bisher untersuchten marinen Sauerstoffdefizitzonen nachzuweisen war. Deshalb eignet sich dieses Bakterium hervorragend als Indikatororganismus für genau solche, sich immer weiter ausbreitende „Todeszonen“. In laufenden genetischen und physiologischen Untersuchungen versuchen die Warnemünder Wissenschaftler nun herauszufinden, welche Rolle SUP05 für die Stoffkreisläufe im Ökosystem Ostsee spielt. In einer Zusammenarbeit mit Arbeitsgruppen in Kanada und Chile soll außerdem untersucht werden, inwieweit sich das genetische Potential und die ökologische Rolle der Ostseebakterien von den SUP05-Populationen in den Ozeanen der Welt unterscheidet.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die IOW-Studie zeigt einmal mehr, dass die Forschungsarbeit in der Ostsee – direkt vor der deutschen Haustür – immer auch Modellcharakter für viele andere Meeresregionen überall auf der Welt hat.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Originalpublikation:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Sabine Glaubitz, Katrin Kießlich, Christian Meeske, Matthias Labrenz und Klaus Jürgens: „SUP05 Dominates the Gammaproteobacterial Sulfur Oxidizer Assemblages in Pelagic Redoxclines of the Central Baltic and Black Seas”. Appl. Environ. Microbiol. 2013, 79(8):2767. DOI: 10.1128/AEM.03777-12.&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/18/indikator-marine-sauerstoffdefizitzonen-zentralen-ostsee-gefunden-15767693/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/18/indikator-marine-sauerstoffdefizitzonen-zentralen-ostsee-gefunden-15767693/</link><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 21:41:49 +0200</pubDate></item><item><title>Benefiz-Abend für die Meere - Salsa und Latin Jazz in Hamburg</title><description>	&lt;p&gt;
&lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/deepwave_grupo_madera/6984125" title="deepwave_Grupo_Madera"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/125/6984125_e925ec81a0_m.jpeg" alt="deepwave_Grupo_Madera"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Benefiz-Abend für die Meere - Salsa und Latin Jazz in Hamburg&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;UN VIAJE MUSICAL POR LATINOAMERICA con GRUPO MADERA &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wo: Hamburg-Haus Eimsbüttel Doormannsweg 12 20259 Hamburg&lt;br&gt;
Wann: Sa, 20.04.2013, ab 18:00 &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine musikalische Reise durch Südamerika mit GRUPO MADERA&lt;br&gt;
Allen Fans von lateinamerikanischen Rhythmen bietet die Kegelhof KommunikationsKüche einen heißen Abend mit viel Musik, scharfen Snacks, kühlen Drinks – und es darf auch getanzt werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;GRUPO MADERA, 2005 von Fernando Velez (Kolumbien) und Martina Vogel (Deutschland) gegründet, besteht mittlerweile aus Musikern verschiedenster Länder (Kolumbien, Paraguay, Deutschland) und spielt in unterschiedlichen Besetzungen das gesamte lateinamerikanische Repertoire (Bolero, Son, Salsa, Musica Andina, Tango, Bossa Nova, Rumba Flamenca, Latin Jazz).&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;GRUPO MADERA ist außerdem Pinneberger SummerJazz Preisträger 2010. Tauchen Sie mit ein in die karibischen Klänge und lassen sie sich verzaubern von der Magie ihrer lateinamerikanischen Rhythmen. Schon mal reinhören? &lt;a href="http://vogelmartina.wix.com/m#!demo"&gt;http://vogelmartina.wix.com/m#!demo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wir unterstützen mit diesem Konzert die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE, Infos unter &lt;a href="http://www.deepwave.org"&gt;www.deepwave.org&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de."&gt;www.deepwave-blog.de.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Samstag, 20. April 2013, 18:30 Uhr (Einlass 18:00 Uhr) im Hamburg-Haus Eimsbüttel, kleiner Saal, Doormannsweg 12, Hamburg.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Tickets: 15 Euro, Reservierung unter 040 3987 3377 oder per E-Mail an &lt;a href="mailto:andersen@kegelhof-kommunikationskueche.de"&gt;andersen@kegelhof-kommunikationskueche.de&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Links: &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Xing&lt;br&gt;
https://www.xing.com/events/un-viaje-musical-por-latinoamerica-con-grupo-madera-1232438&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Facebook&lt;br&gt;
https://www.facebook.com/events/329169370519955/
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/13/benefiz-abend-meere-salsa-latin-jazz-hamburg-15753352/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/13/benefiz-abend-meere-salsa-latin-jazz-hamburg-15753352/</link><pubDate>Sat, 13 Apr 2013 23:46:55 +0200</pubDate></item><item><title>Peter Altmaier: Vermüllung der Meere stoppen</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Peter Altmaier: Vermüllung der Meere stoppen&lt;br&gt;
Regionale Aktionspläne für Europas Meere geplant&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;BMU-PM 12.4.13: Bundesumweltminister Peter Altmaier hat heute zu verstärkten Anstrengungen gegen die Vermüllung der Meere aufgerufen. „Müllteppiche unvorstellbaren Ausmaßes auf den Ozeanen sind ein klarer Beweis dafür, dass wir diese Bedrohung bisher nicht ernst genug genommen haben. Die Vermüllung der Meere ist weltweit ein drängendes Problem, dem wir unsere ganze Aufmerksamkeit im internationalen Meeresschutz widmen müssen“, sagte der Bundesumweltminister zum Abschluss einer internationalen Fachkonferenz zum Thema Meeresmüll in Berlin.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Jährlich landen etwa 6,4 Millionen Tonnen Plastikabfälle im Meer. Rechnerisch treiben mittlerweile rund 13.000 Plastikmüll-Teile auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Um in Deutschland und der EU bis zum Jahr 2020 einen ‚guten Umweltzustand‘ der Meere zu erreichen, müssen in allererster Linie weitere Mülleinträge in die Meere verhindert werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ziel der Konferenz war deshalb, den Startschuss zur Entwicklung regionaler Aktionspläne für die europäischen Meeresregionen zur Verhinderung weiterer Mülleinträge in die Meere zu geben. Im Vordergrund stehen dabei auch Maßnahmen zur Verbesserung der Abfallwirtschaft sowie zu Getrenntsammlung und Recycling, denn 80 Prozent des Meeresmülls stammen nicht von Schiffen, sondern von Land.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;An der dreitägigen Konferenz, die von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt und der EU-Kommission veranstaltet wurde, nahmen rund 200 internationale Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft sowie Umwelt- und Industrieverbände teil.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bmu.de/bmu/presse-reden/pressemitteilungen/pm/artikel/peter-altmaier-vermuellung-der-meere-stoppen/?tx_ttnews[backPid]=656&amp;cHash=18aaa6f2872efd557ac0f7674222f115"&gt;http://www.bmu.de/bmu/presse-reden/pressemitteilungen/pm/artikel/peter-altmaier-vermuellung-der-meere-stoppen/?tx_ttnews[backPid]=656&amp;cHash=18aaa6f2872efd557ac0f7674222f115&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/12/peter-altmaier-vermuellung-meere-stoppen-15749484/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/12/peter-altmaier-vermuellung-meere-stoppen-15749484/</link><pubDate>Fri, 12 Apr 2013 17:35:35 +0200</pubDate></item><item><title>Mehr als 200 Organisationen fordern zügiges Ende der Überfischung in Europa</title><description>	&lt;p&gt;Mehr als 200 Organisationen fordern zügiges Ende der Überfischung in Europa &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bundesministerin Ilse Aigner (CSU) und ihre EU-Kollegen müssen für den Wiederaufbau der europäischen Fischbestände bis 2020 sorgen&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;10.4.13 Mit einem offenen Brief haben sich am heutigen Mittwoch 217 Organisationen aus ganz Europa an die Fischereiminister der Europäischen Union gewandt. Sie fordern ein zügiges Ende der Überfischung und den Wiederaufbau der Bestände bis 2020. Die Verhandlungen über die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) erreichen derzeit die letzte und entscheidende Phase. Im Juni 2013 sollen sie zum Abschluss kommen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"Die EU hat die Pflicht, die Überfischung zu beenden. Unser gemeinsamer Appell soll den Ministern klar machen, dass gesunde Fischbestände in Europa über die ökologische Dimension hinaus auch handfeste wirtschaftliche und soziale Vorteile nach sich ziehen würden", erklärt die deutsche OCEAN2012-Koordinatorin Nina Wolff von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH). "Wir fordern Frau Bundesministerin Aigner und ihre EU-Ministerkollegen eindringlich auf, die Chance der GFP-Reform zu nutzen und den notwendigen Wiederaufbau der Fischbestände auf ein nachhaltiges Niveau nicht länger zu verzögern."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Am 6. Februar 2013 hatte das Europäische Parlament mit einer Mehrheit von 502 gegen 137 Stimmen beschlossen, die Überfischung bis 2015 zu beenden. Mittelfristiges Ziel ist es, die europäischen Fischbestände bis 2020 oberhalb des so genannten höchstmöglichen Dauerertrags wiederherzustellen und so zu erhalten. Die 27 Fischereiminister des EU-Ministerrats haben diesen ambitionierten, aber durchaus realistischen Plan bislang zurückgewiesen und sich lediglich auf die Einführung nachhaltiger Fanggrenzen für alle Bestände bis 2020 verständigt. Eine zeitliche Zielmarke für den Wiederaufbau der Fischbestände zu nachhaltigen Größen fehlt bislang.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Rahmen ihrer Verhandlungen über die Ausgestaltung der GFP-Reform haben EU-Rat und Parlament die Gelegenheit, die bereits 30 Jahre andauernde Misswirtschaft in der EU-Fischereipolitik zu beenden: Gegenwärtig sind 47 Prozent der untersuchten Bestände im Atlantischen Ozean überfischt, im Mittelmeer sind es 80 Prozent und in der Ostsee fünf von sieben Fischbeständen. Für die Versorgung mit wild gefangenem Seefisch und Meeresfrüchten sind die EU-Mitgliedstaaten zu fast 50 Prozent auf Importe angewiesen. Mit der Überfischung europäischer Fischbestände werden Schätzungen zufolge jedes Jahr potenzielle Fangerträge im Wert von über drei Milliarden Euro verschwendet, mit denen mehr als 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Wir fordern die EU-Fischereiminister eindringlich auf, sicherzustellen, dass die Gemeinsame Fischereipolitik für ein verantwortungsvolles Fischereimanagement sorgt", sagt Onno Groß von der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e. V. "Dabei geht es nicht nur um ökologische Fragen, sondern auch um den Erhalt öffentlicher Güter und die wirtschaftliche Zukunft unserer Küstenregionen."&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den offenen Brief der Organisationen an die Fischereiminister der Europäischen Union finden Sie im Internet unter&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=3077&amp;tx_ttnews[backPid]=84"&gt;http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=3077&amp;tx_ttnews[backPid]=84&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Pressekontakt:&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Nina Wolff, Projektleiterin Meeresschutz Deutsche Umwelthilfe&lt;br&gt;
e.V. (DUH)und OCEAN2012 Koordinatorin Deutschland&lt;br&gt;
Mobil: 0170 8127346, E-Mail: &lt;a href="mailto:wolff@duh.de"&gt;wolff@duh.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Onno Groß, 1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.&lt;br&gt;
Mobil: 0179 598 69 69, E-Mail: &lt;a href="mailto:info@deepwave.org"&gt;info@deepwave.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik und Presse, Deutsche Umwelthilfe&lt;br&gt;
e.V. (DUH),Tel. 030 2400867-0, Mobil: 0171 5660577,&lt;br&gt;
E-Mail: &lt;a href="mailto:rosenkranz@duh.de"&gt;rosenkranz@duh.de&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/11/mehr-200-organisationen-fordern-zuegiges-ende-ueberfischung-europa-15745973/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/11/mehr-200-organisationen-fordern-zuegiges-ende-ueberfischung-europa-15745973/</link><pubDate>Thu, 11 Apr 2013 16:20:39 +0200</pubDate></item><item><title>NGOs call on EU states to tighten marine litter targets</title><description>	&lt;p&gt;NGOs call on EU states to tighten marine litter targets&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Berlin, 10th April 2013. Civil society organisations from across the EU are today calling on EU Member States to up their level of ambition and tighten marine litter reduction targets with the aim of ending the marine litter problem within a generation.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The call is being made by Dr Monica Verbeek, Executive Director at Seas At Risk, at the International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas that starts today in Berlin and continues to the 12th April.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;EU Member States are required by the Marine Strategy Framework Directive to set targets for reducing marine litter, but most countries targets lack ambition, and only a few countries have proposed quantifiable and measurable reduction targets.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"The weak targets that most countries have set will undermine the fight against marine litter and the efforts of those countries that are truly committed to cleaning up our seas. Strong leadership is required and a cut of at least 50% in marine litter by 2020” said Dr Verbeek.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;On Friday 12th April, NGOs will hand a ‘Marine Litter Manifesto for the European Seas’ to European Commissioner Janez Potočnik and the German and Irish Ministers of Environment. In addition to supporting a 50% marine litter reduction target, EU Ministers are being asked to support a range of measures and initiatives that would regulate and help prevent litter reaching the sea from ships and land-based sources.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The Marine Litter Manifesto is supported by 18 civil society organisations from across Europe. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Marine Litter Manifesto for the European Seas&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.seas-at-risk.org/includes/tng/pub/tNG_download4.php?page=601&amp;KT_downloadf4a62e166354990c698d45d68aaea8da=0999c81ebbb1ebb61cc5f27feab79356"&gt;http://www.seas-at-risk.org/includes/tng/pub/tNG_download4.php?page=601&amp;KT_downloadf4a62e166354990c698d45d68aaea8da=0999c81ebbb1ebb61cc5f27feab79356&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.seas-at-risk.org/n2.php?page=601"&gt;http://www.seas-at-risk.org/n2.php?page=601&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/10/ngos-call-on-eu-states-to-tighten-marine-litter-targets-15741484/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/10/ngos-call-on-eu-states-to-tighten-marine-litter-targets-15741484/</link><pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:45:55 +0200</pubDate></item><item><title>Internationale Konferenz bereitet Aktionspläne für saubere Meere vor</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Tonnenweise Abfall an falscher Stelle&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Internationale Konferenz bereitet Aktionspläne für saubere Meere vor&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Abfall in den Weltmeeren beläuft sich mittlerweile auf über einhundert Millionen Tonnen. Allein auf dem Grund der Nordsee sind es geschätzte 600.000 Kubikmeter. In erster Linie handelt es sich dabei um Kunststoffreste. Viele Meerestierarten können diese verschlucken oder sich darin verheddern. Das führt zu Verletzungen bis hin zum Tode. Deutschland und die Europäische Kommission wollen die Abfalleinträge in die Meere bis 2020 drastisch reduzieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, findet vom 10.-12.April die Internationalen Marine-Litter-Conference in Berlin statt. Sie dient dazu, geeignete Strategien zur Abfallvermeidung in den europäischen Meeresregionen zu definieren sowie deren Umsetzung vorzubereiten. Dabei soll es in erster Linie um Maßnahmen gehen, die die Abfallquellen, zum Versiegen bringen. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA): „Für unsere Weltmeere ist der Müll eines unserer größten Umweltprobleme. Von sauberen Meeren sind wir heute weit entfernt. Wir haben jetzt die Chance, die richtigen Maßnahmen zu definieren und dann schnell umsetzen. Diesen Prozess in Gang zu bringen, ist das wichtigste Ziel der Internationalen Meeresmüllkonferenz in Berlin.“ Grundsätzlich bedarf es einer deutlichen Verstärkung der Vorsorge. Maßnahmen müssen primär an den Eintragsquellen greifen. Zusätzlich sind staatliche Vorgaben und Regelungen ebenso erforderlich, wie die Mitwirkung aller Akteure von der Fischerei über die Tourismuswirtschaft bis zu den Kommunen. Reinigungsmaßnahmen, wie das in Deutschland von Fischern praktizierte „Fishing for Litter“ können zusätzlich helfen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bei den schätzungsweise 100 und 142 Millionen Tonnen an Abfällen handelt es sich vor allem um Verpackungsmaterialien sowie um Abfälle aus Fischerei und Schifffahrt. Etwa Dreiviertel davon bestehen aus Kunststoffen. Jährlich kommen derzeit bis zu 10 Millionen Tonnen hinzu. Etwa 70 Prozent der Abfälle sinken zu Boden, der Rest wird entweder an Strände gespült, treibt an der Wasseroberfläche oder in tieferen Meeresschichten. Da viele Meerestiere die Abfälle, z.B. Plastikteile, mit Nahrung verwechseln, nehmen sie diese auf. Eine Untersuchung toter Eissturmvögel an der deutschen Nordseeküste beweist dies. 95 Prozent der Vögel hatten im Durchschnitt 30 Kunststoff-Teile im Körper. Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Verbreitung von kleinen und kleinsten Plastikteilchen, sogenannter Mikroplastik, dar. Im nordwestlichen Mittelmeer zählt man mittlerweile auf zwei Planktontierchen ein Mikroplastikteil.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) sieht die Überwachung von Abfällen an Stränden, im Meer und in Meereslebewesen vor. Außerdem sieht sie wirkungsvolle Maßnahmeprogramme vor, um weitere Einträge von Abfall zu verhindern und diesen vorzubeugen. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU), in Kooperation mit der Europäischen Kommission und unter enger Beteiligung der Regionalen Meeresschutzübereinkommen richtet das UBA darum die „International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas“ vom 10.4.-12.4.2013 in Berlin aus. Wissenschaftler, Vertreter von Wirtschaft Verbänden und Politik tauschen sich dabei über geeignete Maßnahmen und Ideen zur Müllreduktion aus. Die Ergebnisse der Konferenz sollen in die Regionalen Aktionspläne der europäischen Meeresregionen – Nordostatlantik, Ostsee, Mittelmeer und Schwarzes Meer – einfließen. Jochen Flasbarth: „Wir wissen jetzt schon genug, um unverzüglich vorsorglich zu handeln. Wir werden auf der Konferenz eine Vielzahl guter Beispiele aus der Praxis präsentieren, die wir unmittelbar umsetzen können. Ausstehende Wissenslücken müssen selbstverständlich in engem Schulterschluss mit der Forschung geschlossen werden, dazu gibt es bereits zahlreiche nationale, europäische und internationale Forschungsprojekte; weitere werden sicherlich folgen.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gelöst werden muss das Problem sowohl see- als auch landseitig. Ein Stichwort dabei ist das Abfallmanagement auf Schiffen und in den Häfen. Schon heute lassen sich Abfälle an Bord technisch so aufbereiten, dass verschiedene Materialien zerkleinert und fürs Recyceln in den Häfen gesammelt werden können. Der Restmüll sowie Speisereste können an Bord effizient thermisch verwertet werden. Ein weiterer Ansatzpunkt sind die Hafengebühren. Das in der Ostsee erfolgreich praktizierte „No-special-fee-system“, bei dem Hafen automatisch die Entsorgungsgebühren umfassen, sollte auf andere Meeresregionen wie die Nordsee übertragen werden. Zudem geht es darum Schifffahrtsbesatzungen, wie z.B. bei der „Fishing-for-Litter“-Initiative, für das Abfallthema zu sensibilisieren. Diese Initiative wird vom BMU gefördert und vom UBA fachlich betreut. Dabei sammeln Fischer in Nord- und Ostsee den Müll ein, den sie beim Fischfang aus dem Meer „bergen“. Anschließend entsorgen sie ihn umweltgerecht in den Häfen. Verhindert werden sollte außerdem der weitere Eintrag von Mikroplastik. Viele Kosmetik- und Körperpflegeprodukte wie Duschpeelings, Zahncremes enthalten Kunststoffkügelchen für eine bessere Reinigungswirkung. Nach einmaligem Gebrauch können sie über das Abwasser in die Meere gelangen, da sie in Kläranlagen üblicherweise nicht herausgefiltert werden. Zur Lösung dieses Problems sind auch die Hersteller gefragt, die breite Verwendung von Mikroplastik zu überdenken. Die Einführung einer generellen Bezahlpflicht für alle Plastiktüten im Handel wäre ein weiterer Ansatzpunkt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Auf der Konferenz werden zahlreiche weitere gelungene Gegenmaßnahmen vorgestellt. Diese können auf der Konferenzwebsite in einer Datenbank und in dem Diskussionspapier der Konferenz eingesehen werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weiterführende Informationen und Links&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Konferenzwebseite: &lt;a href="http://www.marine-litter-conference-berlin.info"&gt;www.marine-litter-conference-berlin.info&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Presseseite der Konferenz: &lt;a href="http://www.marine-litter-conference-berlin.info/press.php"&gt;http://www.marine-litter-conference-berlin.info/press.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;FAQ zu Meeresmüll: &lt;a href="http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/meere/faq-meeresmuell.htm"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/meere/faq-meeresmuell.htm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Infoblatt - Auswirkungen von Meeresmüll: &lt;a href="http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_1_auswirkungen.pdf"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_1_auswirkungen.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Infoblatt - Herkunft mariner Abfälle: &lt;a href="http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_2_quellen.pdf"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_2_quellen.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Infoblatt - Maßnahmen zur Vermeidung von Meeresmüll: &lt;a href="http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_3_massnahmen.pdf"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/downloads/meere/muell/info-blatt_3_massnahmen.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;UBA-Schwerpunkte 2013: &lt;a href="http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4405.html"&gt;http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4405.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/10/internationale-konferenz-bereitet-aktionsplaene-saubere-meere-15741475/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/10/internationale-konferenz-bereitet-aktionsplaene-saubere-meere-15741475/</link><pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:43:43 +0200</pubDate></item><item><title>Hafenkooperation statt Flussvertiefungen!</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Hafenkooperation statt Flussvertiefungen!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Umweltverbände kritisieren Nationales Hafenkonzept der Bundesregierung / Nationale Maritime Konferenz blind für Umweltbelange?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Berlin – Zum heutigen Auftakt der achten Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel fordert das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ von BUND, NABU und WWF den zu Lasten der Natur geführten Wettstreit zwischen den drei großen deutschen Seehäfen zu beenden. Nach Ansicht der Umweltverbände würde eine Zusammenarbeit der norddeutschen Länder weitere geplante Flussvertiefungen von Weser und Elbe überflüssig machen und die damit verbundenen ökologischen Schäden sowie Investitionskosten vermeiden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Deutschland muss sich endlich als ein nationaler Hafenstandort vermarkten und die hafenpolitische Kleinstaaterei beenden. Die Küstenländer Bremen, Niedersachsen und Hamburg müssen aufhören, auf Kosten der Flussnatur und der Steuerzahler um dieselben Containerschiffe zu konkurrieren“, sagte Beatrice Claus, Naturschutzexpertin des WWF.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Verbände kritisieren, dass die Bundesregierung Elbe und Weser für große Containerschiffe erneut vertiefen will, obwohl im September 2012 der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven als einziger deutscher Tiefwasserhafen in Betrieb genommen wurde. „Für die ökologischen Schäden der Ausbauvorhaben scheint die Maritime Konferenz blind zu sein“, meint Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. „Wenn sie aber nicht einmal die Chancen von mehr Kooperation erkennt, ist das ein trauriges Armutszeugnis“, so Porschke. Im für 600 Millionen Euro ausgebauten Jade-Weser-Port musste ein halbes Jahr nach der Eröffnung bereits Kurzarbeit eingeführt werden, weil dieser Hafenstandort nicht ausgelastet ist.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ fordert nun Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, mit den Ländern Bremen, Niedersachsen und Hamburg ein tiefgangabhängiges Logistikkonzept für die deutschen Nordseehäfen zu entwickeln, das die Standorte Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg arbeitsteilig besser vernetzt. „Statt nach dem Gießkannenprinzip konkurrierende Strukturen in drei Ländern zu fördern, sollte ein bundesdeutsches Hafenkonzept die Vernetzung stärken, indem es entsprechende Rahmenbedingungen setzt“, so Manfred Braasch vom BUND Hamburg. Hafenzufahrten und Hinterlandanbindungen sollten laut Umweltverbänden so gestaltet werden, dass die Vorteile der Einzelstandorte kombiniert werden, damit die norddeutschen Häfen für Reedereien attraktiv bleiben. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/08/hafenkooperation-statt-flussvertiefungen-15732363/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/08/hafenkooperation-statt-flussvertiefungen-15732363/</link><pubDate>Mon, 08 Apr 2013 14:29:39 +0200</pubDate></item><item><title>Japanische Waljäger: Niedrigsten Jagdergebnisse seit Beginn der "wissenschaftlichen" Waljagd</title><description>	&lt;p&gt;Jetzt ist es durch den zuständigen japanischen Minister offiziell bekanntgegeben worden. Die japanischen Waljäger haben diese Saison ihre bisher niedrigsten Jagdergebnisse im Südpolarmeer seit Beginn der "wissenschaftlichen" Waljagd in 1987 erreicht. Es wurden 103 arktische Zwergwale getötet, weniger als die Hälfte wie im letzten Jahr, und kein Finnwal. Ausgelaufen war man mit dem Ziel, über 1000 Wale zu jagen (zu töten). Ursache für den Minusrekord ist aus japanischer Sicht "unverzeihliche Sabotage" durch die Umweltaktivisten der Sea Shepherd Conservation Society.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Quelle:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.globalpost.com/dispatch/news/afp/130405/japan-whaling-haul-at-record-low-0"&gt;http://www.globalpost.com/dispatch/news/afp/130405/japan-whaling-haul-at-record-low-0&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/japanische-waljaeger-niedrigsten-jagdergebnisse-seit-beginn-wissenschaftlichen-waljagd-15723627/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/japanische-waljaeger-niedrigsten-jagdergebnisse-seit-beginn-wissenschaftlichen-waljagd-15723627/</link><pubDate>Fri, 05 Apr 2013 19:09:13 +0200</pubDate></item><item><title>Radiotipp für Sonntag, 07.04.2013</title><description>	&lt;p&gt;Radiotipp für Sonntag, 07.04.2013, 16:30h:&lt;br&gt;
Wissenschaft im Brennpunkt:&lt;br&gt;
Die Entmüllung der Meere - Strategien gegen Plastik im Ozean&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/wib/2057663/"&gt;http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/wib/2057663/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/radiotipp-sonntag-07-04-15723416/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/radiotipp-sonntag-07-04-15723416/</link><pubDate>Fri, 05 Apr 2013 17:57:41 +0200</pubDate></item><item><title>Abhängigkeit Deutschlands von Fischimporten nimmt 2013 weiter zu</title><description>	&lt;p&gt;Abhängigkeit Deutschlands von Fischimporten nimmt 2013 weiter zu&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Bundesregierung muss für Erholung der europäischen Fischbestände sorgen&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Berlin, 5.4.2013: Deutschland ist weiterhin abhängig von Fischimporten. Der deutsche Fischkonsum übersteigt mit über 15 kg pro Kopf die legalen Fangmöglichkeiten deutscher Fischer bei weitem. Am kommenden Sonntag (7.4.2013) ist der so genannte Fish Dependence Day erreicht. Von diesem Tag bis zum Ende des Jahres stammt jeder in Deutschland konsumierte Fisch rechnerisch aus dem Ausland. Darauf machen die deutschen Mitgliedsverbände der europaweiten Kampagne OCEAN2012 aufmerksam. Sie fordern die deutsche Bundesregierung auf, im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik eine zügige Erholung der Fischbestände in der EU zu gewährleisten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Es ist höchste Zeit, dass die EU ihren internationalen Verpflichtungen zum Wiederaufbau der europäischen Fischbestände nachkommt“, betont die deutsche OCEAN2012-Koordinatorin Nina Wolff von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). „Wir fordern Bundesministerin Aigner eindringlich auf, in den aktuellen Verhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik den Wiederaufbau der Fischbestände bis 2020 zu ermöglichen und damit dem Beschluss des Europäischen Parlaments zu folgen. Dafür müssen nachhaltige Fanggrenzen ausnahmslos ab 2015 gelten.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Die Erholung der europäischen Bestände und eine größere Eigenversorgung Europas mit Fisch ist auch eine entwicklungspolitische Forderung: Die EU und Deutschland verursachen als weltgrößter Importmarkt für Fisch zugleich die Überfischung der Weltmeere und vergrößern so die Misere an den Küsten einiger Entwicklungsländer“, erklärt Francisco Mari, Fischereiexperte von Brot für die Welt. „Mit unserem Verzehr importierten Fischs tragen wir zur Verarmung der Menschen an den Küsten des globalen Südens und zur Verschärfung von Hungerkrisen bei.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sind darauf angewiesen, dass eine verantwortungsvolle Fischereipolitik den Konsum von Fisch aus nachhaltigen heimischen Beständen ermöglicht. „Für eine wachsende Zahl von Menschen sind Verantwortung und Genuss untrennbar – selbst deutsche Spitzenköche fordern inzwischen die nachhaltige Nutzung unserer Fischressourcen“, sagt Ursula Hudson, die amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland. „Die Gesellschaft erwartet eine zügige Lösung für die Probleme in unseren Meeren. Nachhaltige Fanggrenzen bis 2015 sind in Europa machbar – daran muss sich die Politik messen lassen.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ab dem 7. April 2013 ist Deutschland statistisch gesehen für den Rest des Jahres vollständig auf den Import von Fisch und Meeresfrüchten angewiesen. Die EU insgesamt ernährt sich knapp die Hälfte des Jahres von Fisch aus auswärtigen Gewässern. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht der englischen New Economics Foundation (nef) und OCEAN2012. Die Studie ermittelt für die Europäische Union und jeden einzelnen Mitgliedstaat das Maß der Selbstversorgung. Der Eintritt der Einfuhr-Abhängigkeit wird auf Kalendertage umgerechnet und als „Fish Dependence Day“ des jeweiligen Staates bezeichnet. Nur mit gesunden, das heißt genügend großen Fischbeständen kann die Abhängigkeit Deutschlands von Fischimporten, deren nachhaltiger Ursprung oft zweifelhaft ist, verringert werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Rahmen der Reform der europäischen Fischereipolitik fordert OCEAN2012, die Überfischung und destruktive Fischfangmethoden zu beenden. Der Zusammenschluss von europaweit 183 Organisationen setzt sich darüber hinaus für eine angemessene und gerechte Nutzung der Fischbestände ein.&lt;br&gt;
Den nef-Report zu Fischimporten in der englischen Originalversion finden Sie im Internet unter &lt;a href="http://l.duh.de/fishdd."&gt;http://l.duh.de/fishdd.&lt;/a&gt; Weitere Informationen zur OCEAN2012-Kampagne erhalten Sie unter &lt;a href="http://ocean2012.eu/?lang=de."&gt;http://ocean2012.eu/?lang=de.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/abhaengigkeit-deutschlands-fischimporten-nimmt-15723023/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/05/abhaengigkeit-deutschlands-fischimporten-nimmt-15723023/</link><pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:42:02 +0200</pubDate></item><item><title>Die Zukunft der Meere - Warnsignale und Risiken</title><description>	&lt;p&gt;Die Zukunft der Meere - Warnsignale und Risiken&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ringvorlesung Mensch braucht Meer - Nachhaltige Nutzung statt Raubbau&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Sommersemester 2013 laden wir Sie und Euch ganz herzlich in die Leuphana Universität Lüneburg zur Ringvorlesung „Mensch braucht Meer - Nachhaltige Nutzung oder Raubbau?“ ein.&lt;br&gt;
Die Weltmeere bedecken zwei Drittel der Erde und machen sie damit zum blauen Planeten. Das Meer ist in vielerlei Hinsicht von zentraler Bedeutung für uns - für die weltweite Ernährung, das Klima, als Transport- weg, als Arbeitgeber oder als bedrohter Lebensraum unzähliger Arten. Mit der Ringvorlesung wird über aktuelle Themen aus den Bereichen Meeresschutz und –nutzung informiert. Wissenschaftler_innen und Akteure aus der Praxis werden das Thema Meer aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und über ihre Forschungsarbeiten und Aktivitäten berichten. Zu den Vorträgen und anschließenden gemeinsamen Gesprächsrunden sind Studierende und Interessierte herzlich eingeladen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Eröffnungsvortrag findet am Montag, den 08.04.2013 von 18:15 Uhr - 19:45 Uhr unter dem Titel: „&lt;strong&gt;Die Zukunft der Meere - Warnsignale und Risiken“ von Dr. Onno Groß&lt;/strong&gt; - Tiefseebiologe und Umweltjournalist, 1. Vorsitzender Deepwave e.V., Die Meereschutzorganisation, in Hörsaal 5 statt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;1. „Die Zukunft der Meere – Warnsignale und Risiken“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Weltmeere bedecken zwei Drittel der Erde und machen sie damit zum blauen Planeten. Das Meer ist in vielerlei Hinsicht von zentraler Bedeutung für uns - für die weltweite Ernährung, das Klima, als Transport- weg, als Arbeitgeber oder als bedrohter Lebensraum unzähliger Arten. Trotzdem wird das Meer und damit das lebendige und reiche Meeresökosystem immer weiter zerstört. Die Gefahr geht von Beifang, Über- fischung, Ballastwasser, das Abwasser der Kreuzfahrtschiffe, Müll im Meer oder der Förderung von Rohstoffen, wie zum Beispiel durch Öl- und Gasplattformen aus. Der zunehmende Bedarf, vor allem der Industrienationen, an Fisch als Nahrungsgrundlage und Rohstoffen führt zu einer Ausweitung des Fisch- fangs und Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum unseres Planeten und die Auswirkungen sind für das so wenig erforschte Ökosystem kaum absehbar.&lt;br&gt;
Doch welche Zukunft haben die Ozeane? Welche Warnsignale scheinen die Industrienationen zu ignorie- ren? Und welche Risiken bestehen durch die Ausbeutung der Meere? Darüber informiert Dr. Onno Groß - Meeresbiologe mit dem Schwerpunkt Tiefseebiologe, Umweltjournalist und 1. Vorsitzender von Deepwave e. V., die Meereschutzorganisation. Die Meeresschutzorganisation wurde im Frühjahr 2003 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Förderung umweltverträglicher Strukturen für das Ökosystem der Hoch- und Tiefsee voranzutreiben.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ringvorlesung „Mensch braucht Meer - Nachhaltige Nutzung statt Raubbau“ vom 08.04.2013 – 24.06.2013 | jeden Montag | 18:15 – 19:45 Uhr | Leuphana Universität Lüneburg | Hörsaal 5&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Referent_innen:&lt;br&gt;
Dr. Onno Groß, Tiefseebiologe und Umweltjournalist, 1. Vorsitzender Deepwave e.V., Die Meereschutzorganisation&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Veranstalter_innen:&lt;br&gt;
Stiftung Leben &amp; Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen &lt;a href="http://www.slu-boell.de"&gt;www.slu-boell.de&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Institut für Stadt- und Kulturraumforschung &lt;a href="http://www.leuphana.de"&gt;www.leuphana.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kontakt &amp; Information:&lt;br&gt;
&lt;a href="mailto:info@slu-boell"&gt;info@slu-boell&lt;/a&gt; .de oder Fon 0511 - 30 18 57 0 | Eintritt frei&lt;br&gt;
Download	Programmflyer (PDF)&lt;br&gt;
&lt;a href="http://event.boell-net.de/OrgClient/Downloads/12614.pdf"&gt;http://event.boell-net.de/OrgClient/Downloads/12614.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Veranstalter	Siehe Beschreibung der Veranstaltung&lt;br&gt;
Veranstaltungsort&lt;br&gt;
Leuphana Universität Lüneburg&lt;br&gt;
Raum: Hörsaal 5&lt;br&gt;
21355 Lüneburg, Scharnhorststraße 1&lt;br&gt;
Lageplan&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/04/01/zukunft-meere-warnsignale-risiken-15703196/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/04/01/zukunft-meere-warnsignale-risiken-15703196/</link><pubDate>Mon, 01 Apr 2013 22:37:28 +0200</pubDate></item><item><title>Forscher finden Leben tief unter dem Meeresboden</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
Hunderte Meter unter dem Meeresboden sind Wissenschaftler auf Leben gestoßen. In den finsteren Tiefen, fernab von Sonnenlicht und Sauerstoff, ernähren sich Mikroorganismen von chemischen Verbindungen. Es ist der erste Blick in das größte Ökosystem der Erde&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...&lt;br&gt;
Forscher haben die Existenz von Lebewesen tief im Meeresboden nachgewiesen. Mikroorganismen, die Methan oder Sulfate verarbeiten können, gedeihen in der ozeanischen Erdkruste, berichtet das internationale Team um Mark Lever im Fachmagazin "Science".&lt;br&gt;
...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da der Meeresboden 60 Prozent der Erdoberfläche ausmacht, ist die kilometerdicke Kruste das größte Ökosystem der Welt - und die nun vorgelegte Studie lässt einen ersten Blick auf dessen Bewohner zu.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Wissenschaftler untersuchten Proben, die eine Expedition 2004 an der Ostflanke des Juan-de-Fuca-Rückens im Pazifik in zweieinhalb Kilometern Meerestiefe entnommen hatte. Das Basaltgestein stammt aus einem Bereich, der von gut 250 Metern Sediment bedeckt ist - dort herrschen Temperaturen von rund 64 Grad. Geformt hat sich die Kruste in diesem Bereich vor etwa 3,5 Millionen Jahren. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/forscher-finden-leben-tief-meeresboden-15695288/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/forscher-finden-leben-tief-meeresboden-15695288/</link><pubDate>Sat, 30 Mar 2013 19:46:43 +0100</pubDate></item><item><title>UK company pursues deep-sea minerals</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;... A bizarre episode from the cold war could foreshadow a new era of seabed mining. In 1974, the US government used a ship owned by eccentric billionaire Howard Hughes to pick up the remains of a Russian nuclear-missile-bearing sub­marine that sank in more than 5,000 metres of water. As cover, the United States claimed that the expedition was collecting polymetallic nodules: rocky lumps that litter the deep sea floor, rich in metals such as manganese, nickel, copper, cobalt and rare-earth elements.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;It turns out that Lockheed, the US defence contractor that made the equipment used to grab the sub, had a real interest in the minerals. And last week, its London-based affiliate Lockheed Martin UK announced that it is to explore the harvest of nodules in the Pacific Ocean, 1,500 kilometres southwest of Mexico.&lt;br&gt;
...&lt;br&gt;
The most lucrative product would probably be nickel, which makes up only about 1% of the nodules but is used in everything from stainless steel to rechargeable batteries. Rare-earth elements are much less concentrated at around 0.1%, but will still be valuable: they are crucial for technologies in the aerospace and alternative-energy industries. China currently controls the vast majority of supplies.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Philip Rood, a spokesman for Lockheed Martin UK, says that it hopes operations can begin in 5–6 years, once Lockheed has completed technology tests and environ­mental studies.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Source and read more:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/uk-company-pursues-deep-sea-minerals-15695233/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/uk-company-pursues-deep-sea-minerals-15695233/</link><pubDate>Sat, 30 Mar 2013 19:33:12 +0100</pubDate></item><item><title>Pazifik: Japaner finden gigantische Mengen Seltener Erden</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;... Seltene Erden sind ein Lebenselixier der Moderne: Sie gelten als unverzichtbar für die Herstellung von Handys, Fernsehgeräten, Akkus, Elektromotoren und Windkraftanlagen. Allerdings werden derzeit rund 90 Prozent der Metalle in China gefördert - was der Regierung in Peking eine machtvolle Position auf dem internationalen Markt beschert.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die aber könnte künftig ins Wanken geraten, falls stimmt, was japanische Forscher nun melden: Sie haben nach eigenen Angaben ein gigantisches Reservoir von Seltenen Erden auf dem Grund des Pazifiks vor der japanischen Küste entdeckt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Vorkommen liegen rund 2000 Kilometer südöstlich vor Tokio in einer Tiefe von 5800 Metern unter dem Meeresspiegel, wie die Behörde für Meeresbodenforschung und die Universität von Tokio am Donnerstag mitteilte. Der Boden enthalte mindestens 17 verschiedene Metalle und weise eine 20- bis 30-mal so hohe Konzentration wie die chinesischen Vorkommen auf. ....&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Quelle und vollständiger Artikel&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japaner-finden-gigantische-mengen-seltener-erden-im-pazifik-a-890255.html"&gt;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japaner-finden-gigantische-mengen-seltener-erden-im-pazifik-a-890255.html&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/pazifik-japaner-finden-gigantische-mengen-seltener-erden-15695211/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/30/pazifik-japaner-finden-gigantische-mengen-seltener-erden-15695211/</link><pubDate>Sat, 30 Mar 2013 19:28:26 +0100</pubDate></item><item><title>"Ein Tag mit... den Strandmüllaktiven von DEEPWAVE"</title><description>	&lt;p&gt;"Ein Tag mit... den Strandmüllsammelaktiven von DEEPWAVE"&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Ein Tag mit..." Ein Projekt der Akademie für Publizistik&lt;br&gt;
Danke an Anni und Hannah!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ab Minute 9:00 gibt es hier einen Beitrag zum Elbmülltag März 2013&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/28/tag-strandmuellaktiven-deepwave-15682039/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/28/tag-strandmuellaktiven-deepwave-15682039/</link><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 01:22:27 +0100</pubDate></item><item><title>Say goodbye to the big fish in the ocean, and say hello to the small fish</title><description>	&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Say goodbye to the big fish in the ocean, and say hello to the small fish.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://newphoenix.info/?p=1793"&gt;http://newphoenix.info/?p=1793&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Vancouver, British Columbia - Villy Christensen summed it up in a sentence: "Say goodbye to the big fish in the ocean, and say hello to the small fish." &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Christensen, a professor at the University of British Columbia and director of the new Nereus program that aims to predict the future of the world's oceans, had good reason to give a warning so dire. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;First, the good news. He says that there are still a lot of fish in the sea: There is about 2 billion tons of fish biomass in the ocean, which works out to about 661 pounds (300 kilograms) per person on the planet. Even better, the total biomass in the ocean is staying relatively consistent. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The bad news? The balance in the type of fish has shifted. Big fish in the ocean, like grouper and cod, have experienced a 55 percent decline in last 40 years. In their place are small, oily fish such as myctophids. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;The fish that remain are fish humans aren't so interested in catching or eating, Christensen explained here at the annual meeting of the American Association for the Advancement of Science. "Half the world's fish are small, in the open oceans and not exploitable." &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;For some fishermen in the northern seas, climate change seemed like a total win: as oceans warmed, fish moved northward, meaning a bigger catch. But this won't continue to be the case, said William Cheung, a researcher at the fisheries center at the University of British Columbia. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Northern waters are able to absorb and hold more gases, particularly carbon dioxide, which is growing steadily in the Earth's atmosphere. Increased carbon dioxide in ocean waters makes it more acidic, and so northern oceans are becoming acidic faster than other parts of the globe; and more acidic seawater means less oxygen available in the water, making it difficult for fish to grow to full size. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;….Cheung developed a global model that includes more than 600 species of fishes and invertebrates, to investigate the combined impacts of multiple human stressors on marine fisheries potential catch. With warming alone, northern fishermen increase their catch potential by 30 percent. But with the addition of acidification, they end up losing more than they gain. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"Although it's not a crystal ball, these models are a useful tool for developing scenarios," Cheung said. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/28/say-goodbye-to-the-big-fish-the-ocean-and-say-hello-to-the-small-fish-15682021/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/28/say-goodbye-to-the-big-fish-the-ocean-and-say-hello-to-the-small-fish-15682021/</link><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 01:16:58 +0100</pubDate></item><item><title>Climate Change-Learn Stuff</title><description>	&lt;p&gt;Climate Change is Real&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Check out the infographic below to see what else the changing climate is affecting.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.learnstuff.com/climate-change/."&gt;http://www.learnstuff.com/climate-change/.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.learnstuff.com/climate-change/"&gt;&lt;img src="http://www.learnstuff.com/assets/climate-change.jpg" alt="Climate-Change" width="550" border="0"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/21/climate-change-learn-stuff-15649738/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/21/climate-change-learn-stuff-15649738/</link><pubDate>Thu, 21 Mar 2013 00:48:39 +0100</pubDate></item><item><title>Was tun mit Kunststoffabfällen? Neues Grünbuch leitet EU-weite Überlegungen ein</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Umweltschutz: Was tun mit Kunststoffabfällen? Neues Grünbuch leitet EU-weite Überlegungen ein&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kunststoff ist in unserer modernen Welt unverzichtbar geworden. Kunststoffe sind vielfältig einsetzbar und haltbar, bei ihrer Entsorgung kann aber gerade diese Haltbarkeit Probleme bereiten. Ein Grünbuch, das die Europäische Kommission heute veröffentlicht hat, soll eine strukturierte Debatte darüber einleiten, wie Kunststofferzeugnisse während ihres gesamten Lebenszyklus nachhaltiger gestaltet werden können und die Auswirkungen von Kunstoffabfällen auf die Umwelt verringert werden können.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Die Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen stellt uns im Hinblick auf den Umweltschutz vor eine große Herausforderung, bietet aber auch enorme Chancen für Ressourceneffizienz. Ich bin davon überzeugt, dass Kunststoff in einer Kreislaufwirtschaft, in der hohe Recyclingraten Lösungen für Materialknappheit bieten, eine Zukunft hat. Ich fordere alle Interessenträger auf, sich an diesem Reflektionsprozess zu beteiligen und zu überlegen, wie Kunststoff ein Teil der Lösung statt des Problems werden kann.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gelangen Kunststoffabfälle einmal in die Umwelt, vor allem in die Meeresumwelt, können sie da Hunderte von Jahren bestehen. Bis zu 10 Millionen Tonnen Abfälle, hauptsächlich aus Kunststoff, landen jährlich in den Ozeanen und Meeren der Welt und machen sie zur weltweit größten Deponie für Kunststoffabfälle.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Kunststoff wird in unserer „Wegwerfgesellschaft“ häufig als preiswertes Einwegmaterial verstanden, und die Recyclingraten sind niedrig. Die Hälfte aller in Europa anfallenden Kunststoffabfälle wird in Deponien gelagert. Dies sollte jedoch vermieden werden, da Kunststoff gefährliche Bestandteile enthalten und die Deponierung zu unerwünschten Emissionen und Schadstoffkonzentrationen führen kann.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das Grünbuch unterstreicht die Schlüsselrolle, die Kunststoff für zahlreiche Industrieprozesse und -anwendungen hat, sowie den potenziellen wirtschaftlichen Nutzen höherer Recyclingraten. Da die Weltbevölkerung wächst und natürliche Ressourcen knapper werden, bietet das Recycling von Kunststoffen eine Alternative zur Ausbeutung von Rohstoffen. Um dieses Umdenken zu beschleunigen, müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden, damit die umweltgerechte Gestaltung (Öko-Design) und ökologische Innovation gefördert werden und dafür gesorgt wird, dass die Vermeidung und das Recycling von Abfällen bei der Gestaltung von Kunststofferzeugnissen berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die besonderen mit Kunststoffabfällen verbundenen Herausforderungen werden derzeit durch das EU-Abfallrecht nicht speziell geregelt. Die Mitgliedstaaten sollten der Vermeidung und dem Recycling gegenüber anderen Entsorgungswegen den Vorrang einräumen, wie dies für alle in der Abfallrahmenrichtlinie genannten Abfallströme der Fall ist; dies ist aber eindeutig nicht genug. Das Grünbuch dient der Erfassung von Fakten und Meinungen mit dem Ziel, die Auswirkungen von Kunststoffabfällen zu bewerten und eine europäische Strategie zu ihrer Eindämmung festzulegen. Die Interessenträger sind aufgefordert, sich dazu zu äußern, ob und wie die geltenden Rechtsvorschriften angepasst werden sollten, um eine Lösung für Kunststoffabfälle zu finden und ihrer Wiederverwendung, ihrem Recycling und ihrer Verwertung den Vorrang vor der Deponierung zu geben. Sie sollen sich auch zur Wirksamkeit potenzieller Zielvorgaben für das Recycling und wirtschaftlicher Maßnahmen (z. B. Deponieverbote, Deponiesteuern und mengenbezogene Abfallgebührenerhebung) äußern. Das Grünbuch geht ferner der Frage nach, wie sich die modulare und chemische Gestaltung von Kunststoffen so verbessern lässt, dass sie besser recycelt werden können, wie sich die Menge der Abfälle im Meer verringern lässt und ob Bedarf an der Förderung von biologisch abbaubaren Kunststoffen besteht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die nächsten Schritte&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Konsultation umfasst 26 Fragen und läuft bis Anfang Juni 2013. Das Ergebnis wird 2014 in weitere politische Maßnahmen einfließen, die Teil einer allgemeinen Überarbeitung der Abfallpolitik sind, bei der insbesondere die derzeitigen Zielvorgaben für die Abfallverwertung und für Abfalldeponien geprüft werden und die fünf Richtlinien, die sich mit verschiedenen Abfallströmen befassen, einer Ex-post-Bewertung unterzogen werden....&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Quelle und mehr:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-201_de.htm"&gt;http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-201_de.htm&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/17/tun-kunststoffabfaellen-neues-gruenbuch-leitet-eu-weite-ueberlegungen-15637615/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/17/tun-kunststoffabfaellen-neues-gruenbuch-leitet-eu-weite-ueberlegungen-15637615/</link><pubDate>Sun, 17 Mar 2013 17:51:52 +0100</pubDate></item><item><title>Inspiriert von Tiefseeschwämmen: "Elastischer Kalk" aus dem Labor</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Inspiriert von Tiefseeschwämmen: "Elastischer Kalk" aus dem Labor&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wissenschaftler erzeugen ein flexibles Mineral, indem sie das Skelett von natürlichen Schwämmen nachbilden&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben ein neues Hybridmaterial geschaffen, das einen Mineralanteil von fast 90 Prozent besitzt, aber dennoch extrem flexibel ist. Sie haben dazu das Skelett von Tiefseeschwämmen als Vorbild genommen und die Schwammnadeln aus dem Mineral Calciumcarbonat und einem Protein des Schwamms nachgebaut. Minerale sind in der Regel sehr hart und spröde; sie spalten und brechen daher wie Porzellan. Umso überraschender ist es, dass das neue synthetische Material – ganz im Gegensatz zu dem Original aus der Tiefsee – flexibel ist wie Gummi. Zum Beispiel lassen sich die synthetischen Nadeln in eine U-Form biegen, ohne dass sie brechen. Diese ungewöhnliche Eigenschaft ist, wie die Wissenschaftler in einer Science-Veröffentlichung schreiben, hauptsächlich auf den Anteil organischer Substanz zurückzuführen. Dieser Anteil ist in dem neuen Material etwa zehn Mal so hoch ist wie in den natürlichen Spiculae, wie die Schwammnadeln auch genannt werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Spicula sind Skelettelemente, die in den meisten Schwämmen vorkommen. Sie unterstützen die Struktur und halten außerdem Feinde ab. Sie sind außerordentlich hart, stachelig und selbst mit einem Messer nur schwer zu schneiden. Mit diesen Eigenschaften liefern sie ein gutes Beispiel für ein leichtgewichtiges, festes und undurchdringbares Verteidigungssystem, wie es in Zukunft vielleicht auch für Körperrüstungen in Frage kommen könnte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Wissenschaftler um Wolfgang Tremel, Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Hans-Jürgen Butt, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung, haben sich von diesen Schwammnadeln inspirieren lassen und sie im Labor gezüchtet. Als Ausgangsmaterial wurde Calciumcarbonat in Form von Calcit und Silicatein-α verwendet. Silicatein-α ist ein Protein aus Kieselschwämmen, das in der Natur die Bildung von Silica, aus dem die Nadeln von Kieselschwämmen bestehen, aus löslicher Kieselsäure katalysiert. Im Labor wurde Silicatein-α eingesetzt, um die Selbstorganisation von Calcit-Nadeln – ähnlich wie in den Nadeln des Wimpern- oder Kronenkalkschwamms Sycon sp. – zu steuern. Auf diese Weise wurden Calcit-Nanokristalle aneinandergelagert und durch Silicatein-α „verklebt“. Nach sechsmonatiger Reifezeit war aus einem zunächst amorphen ein kristallines Material entstanden, in dem die Calcit-Nanokristalle wie bei einem Backstein-Mauerwerk aneinandergelagert und von dem Protein zementähnlich verklebt sind. Es entstanden Nadeln von 10 bis 300 Mikrometer Länge und 5 bis 10 Mikrometer Durchmesser.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wie die Wissenschaftler, darunter Chemiker, Polymerforscher und der Molekularbiologe Professor Werner E. G. Müller der Universitätsmedizin Mainz, in der Science-Veröffentlichung außerdem schreiben, besitzen die synthetischen Nadeln über die genannten Besonderheiten hinaus auch noch die Eigenschaft, dass sie selbst in gebogenem Zustand Lichtwellen leiten können.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Veröffentlichung:&lt;br&gt;
Filipe Natalio et al. Flexible Minerals: Self-Assembled Calcite Spicules with Extreme Bending Strength Science, 15. März 2013&lt;br&gt;
DOI: 10.1126/science.1216260 &lt;a href="http://www.sciencemag.org/content/339/6125/1298"&gt;http://www.sciencemag.org/content/339/6125/1298&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ak-tremel.chemie.uni-mainz.de/index.php"&gt;http://www.ak-tremel.chemie.uni-mainz.de/index.php&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Weitere Links:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XNleh50Ug_k"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=XNleh50Ug_k&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/15/inspiriert-tiefseeschwaemmen-elastischer-kalk-labor-15632776/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/15/inspiriert-tiefseeschwaemmen-elastischer-kalk-labor-15632776/</link><pubDate>Fri, 15 Mar 2013 23:19:34 +0100</pubDate></item><item><title>Beginnt der Wettlauf um Erze aus der Tiefsee?</title><description>	&lt;p&gt; &lt;a href="http://www.blog.de/media/photo/black_smoker/6933882" title="black_smoker"&gt;&lt;img src="http://data8.blog.de/media/882/6933882_7e2ce70b8e_m.jpeg" alt="black_smoker"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein "Schwarzer Raucher" im Atlantik in etwa 3000 Metern Wassertiefe. An solchen Hydrothermalquellen lagern sich viele wertvolle Mineralien ab. Sie gehören zu den drei Gruppen von Tiefsse-Rohstofflagern, deren Abbau aktuell wieder diskutiert wird. Foto: ROV KIEL 6000, GEOMAR&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beginnt der Wettlauf um Erze aus der Tiefsee?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;
- Internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft tagen in Kiel -&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;15.03.2013/Kiel. Egal ob Smartphones, Solarzellen oder Stromkabel – für beinahe jede Technik werden Metalle benötigt. Bisher werden sie nur auf den Kontinenten gefördert. Doch die Weltbevölkerung wächst, die Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen steigt. Deshalb werden auch Lagerstätten in den Ozeanen wieder interessanter. Die weltweit führenden Experten für Tiefseegeologie, Tiefseebiologie, Seerecht und Tiefseebergbau treffen sich vom 18. bis 20. März in Kiel, um wissenschaftliche, technische, ökologische und rechtliche Fragen rund um einen möglichen Erzbergbau in den Ozeanen zu diskutieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es begann vor mindestens 7.000 Jahren. Damals setzten Menschen neben Steinwerkzeugen erstmals auch solche aus Kupfer ein. Seitdem ist menschliche Kultur ohne die Verwendung von Metall kaum noch vorstellbar. Das gilt auch für das digitale Zeitalter. Egal ob Smartphone, Tablet-Computer oder Server – ohne Metalle läuft nichts. Hinzu kommt eine schnell wachsende Weltbevölkerung, die neben Handys auch Häuser, Autos oder Kühlschränke benötigt. Die mineralischen Rohstoffe zur Herstellung werden bisher fast ausschließlich auf den Kontinenten gefördert. Die nehmen aber weniger als ein Drittel der Erdoberfläche ein. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Bei wachsender Nachfrage und steigenden Preisen rücken jetzt wieder Rohstofflager in den übrigen zwei Dritteln, den Ozeanen, in den Blick der Industrie“, erklärt der Meeresgeologe Prof. Dr. Colin Devey vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Ob, wann und unter welchen Bedingungen Tiefseebergbau tatsächlich möglich sein wird, darüber diskutieren vom 18. bis 20. März 16 der weltweit bekanntesten Experten für dieses Thema mit rund 150 nationalen und internationalen Studierenden beim Workshop „Seafloor Mineral Resources: scientific, environmental, and societal issues“ in Kiel. Ausrichter ist der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ zusammen mit dem GEOMAR.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Im Fokus der aktuellen Diskussion stehen vor allem drei Arten mineralischer Rohstoffe: Manganknollen, die meist in großen Wassertiefen um die 5.000 Meter auf dem Meeresboden liegen, Kobaltkrusten, die sich an den Flanken unterseeischer Gebirgszüge zwischen 1.000 und 2.500 Metern Wassertiefe bilden, sowie Massivsulfide, die sich in Zonen vulkanischer Aktivität entlang der Plattengrenzen in den Ozeanen in Wassertiefen zwischen 500 und 5.000 Meter ablagern. Sie alle enthalten Bestandteile, die gerade für die High-Tech-Industrie von Bedeutung sind, darunter Kobalt, Nickel und Kupfer. „Da der größte Teil dieser Lagerstätten in der kaum erforschten Tiefsee und darüber hinaus in internationalen Gewässern liegt, müssen neben wirtschaftlichen und technischen auch ökologische und völkerrechtliche Fragen vor einem möglichen Abbau geklärt werden“, betont Professor Devey.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Deshalb informiert der Kieler Workshop nicht nur über wissenschaftliche Grundlagen und technische Entwicklungen im marinen Bergbau, sondern auch über juristische Rahmenbedingungen für Abbaulizenzen und die Auswirkungen auf die Artenvielfalt und den Lebensraum in der Tiefsee. Dazu reisen neben einigen der anerkanntesten Tiefseegeologen weltweit und Vertretern der Wirtschaft auch Spezialisten für Tiefseebiologie, Völker- und Seerechtler, Vertreter verschiedener UN-Organisationen und Abgesandte von Nicht-Regierungsorganisationen wie dem World Wide Fund for Nature (WWF) nach Kiel.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;„Das Informationsbedürfnis der Industrie, aber auch der Politik und Wissenschaft zu diesem Thema ist sehr hoch. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Akteuren über nachhaltige Lösungswege für einen umweltschonenden Abbau von Ressourcen zu diskutieren“, sagt Professor Devey. „Wichtig ist uns der wissenschaftlich fundierte Dialog, bevor die Technik Schäden für Natur und Mensch anrichtet.“&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Link zum Programm:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://fileserver.futureocean.org/forschung/r3/semesterthema_resources.pdf"&gt;http://fileserver.futureocean.org/forschung/r3/semesterthema_resources.pdf&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.futureocean.org/resources"&gt;http://www.futureocean.org/resources&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Links:&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.geomar.de"&gt;www.geomar.de&lt;/a&gt; Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel&lt;br&gt;
&lt;a href="http://www.ozean-der-zukunft.de"&gt;www.ozean-der-zukunft.de&lt;/a&gt; Der Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://www.deepwave-blog.de/2013/03/15/beginnt-wettlauf-erze-tiefsee-15631771/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://www.deepwave-blog.de/2013/03/15/beginnt-wettlauf-erze-tiefsee-15631771/</link><pubDate>Fri, 15 Mar 2013 17:34:07 +0100</pubDate></item></channel></rss>
