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  • Weltpinguintag - Testen Sie Ihr Wissen und gewinnen Sie eine DEEPWAVE Fototasse

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    Kaiserpinguin, Foto: W. Hagen, Copyright: Uni Kiel

    Weltpinguintag - Testen Sie Ihr Wissen und gewinnen Sie eine DEEPWAVE-Tasse!

    Der 25. April ist der Weltpinguintag.

    Was der Eisbär für den Nordpol ist, ist der Pinguin für den Südpol. Alle 18 existierenden Pinguinarten sind fast nur auf der Südhalbkugel zu finden – sieben Arten leben in der Antarktis und auf subantarktischen Inseln. Eisbären und Pinguine haben – abgesehen von ihrem kalten Lebensraum – eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind durch den Klimawandel bedroht.

    So beschreibt das Umweltbundesamt den Zustand der Tiere in der Antarktis.
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/antarktis

    Aber es geht um mehr als nur diese watschelnden Vögel. Es geht um den Schutz des Lebensraum!

    Testen Sie hier Ihr Wissen um diese Tiere. Aus den Gewinner verlosen wir eine DEEPWAVE-Tasse!

    Quiz: Teste dein Pinguinwissen!

    Es gibt 18 Pinguinarten, die man alle an ihren schwarzen und weißen Federn erkennen kann. Es gibt aber auch viele Charakteristika die jede Art einzigartig machen.
    Erfahre wie viel du über Pinguine weist und nimm an unserem Quiz zu Ehren des Welt-Pinguin-Tags am 25. April teil!

    1. In welcher Region leben Pinguine?
    A: Auf der Nordhalbkugel von der Arktis bis zum Äquator
    B: Auf der Südhalbkugel, von der Antarktis bis zum Äquator
    C: Nur in der Arktis
    D: Nur in der Antarktis
    E: Nur am Äquator
    F. Überall

    2. Welche Pinguin Art lebt in den nördlichsten Regionen?
    A: Zügelpinguin
    B: Snares- Dickschnabelpinguin
    C: Brillenpinguin
    D: Galápagos-Pinguin
    E: Keiner von den oben genannten

    3. Welche Pinguinart brütet auf dem Eis?
    A: Kaiserpinguin
    B. Zügelpinguin
    C. Eselspinguin
    D: Königspinguin
    E: Alle der Oben genannten

    4. Welche dieser Pinguinarten gilt laut Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet?
    A. Galapágos-Pinguin
    B. Gelbaugenpinguin
    C. Felsenpinguin
    D. Alle der oben genannten Arten

    5. Was gefährdet die Pinguine der Welt?
    A. Nahrungsmangel
    B. Klimawandel
    C. In ihren Lebensraum eingeführte Feinde und Krankheiten
    D. Verlust ihres Lebensraums
    E. Alle oben genannten Faktoren

    7. Welche Pinguinart ist hier abgebildet?

    brille
    A. Galapagospinguin
    B. Gelbaugenpinguin
    C. Humboltpinguin
    D. Zügelpinguin

    7. Wie tief kann ein Pinguin tauchen?
    A. 20 Meter
    B. 50 Meter
    C. 100 Meter
    D. 300 Meter
    E. 500 Meter

    8. Warum ist das Gefieder der Pinguine schwarz und weiß?

    A. Die Färbung hilft ihnen, ihre Temperatur zu regulieren.
    B. Küken finden so die Erwachsenen leichter wieder
    C. Die Färbung ist eine wirksame Form der Tarnung
    D. Alle der oben genannten Gründe
    E. Keiner der oben genannten Gründe

    9. Welche Pinguinarten trinken Salzwasser?

    A. Kaiserpinguine
    B. Haubenpinguine
    C. Brillenpinguin
    D. Humboltpinguin
    E. Alle der oben genannten

    10. Wie lange hält eine Beziehung zwischen Brillenpinguinen?
    A. Ein Jahr bzw. eine Brutsaison
    B. 3 bis 5 Jahre bzw. Brutsaisons
    C. Ein Leben lang
    D. Brillenpinguine haben keine partnerschaftlichen Bindungen
    E. So lange bis ein besserer Partner kommt oder der Partner stirbt

    Hintergund
    Pinguine_FINAL

    Senden Sie bitte Ihre Antworten an
    info@deepwave.org

    Um Bewusstwerdung und Lösungen voranzutreiben, gründete 2003 der Meeresbiologe Dr. Onno Groß mit Naturschützern den Verein DEEPWAVE, der sich auf internationaler Ebene einsetzt: u.a. als Mitglied der Tiefseeschutz-Koalition und Antarktis-Alliance für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, für eine radikale Reform der europäischen Fischereipolitik und gemeinsam mit der Shark Alliance für den Haischutz und ein Verbot des Finnings. DEEPWAVE will unser heutiges Wissen nutzen, um den Meeren und unserem blauen Planeten noch eine Chance zu geben.

    DEEPWAVE e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 20.04.2012 des Finanzamts Hamburg für Körperschaften wegen Förderung des Umweltschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Vereinsregister 17656, Amtsgericht Hamburg.

    DEEPWAVE e.V.
    Konto Hamburger Sparkasse
    BLZ 200 505 50
    Kto.-Nr. 12 08 11 67 13

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Onno Groß
    1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.
    Die Meeresschutzorganisation
    Email: info@deepwave.org
    Web: http//:www.deepwave-blog.de
    https://www.facebook.com/deepwave.org

  • Tatort Meer - Bergbau in der Tiefe

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    c) Grafik Anna Mandel aus der Meerefibel
    http://www.io-home.org/portfolios/m/bilder?k_User=1690

    Abendvortrag am 8. Mai 18:30 im Ostsee Info-Center

    Tatort Meer - Bergbau in der Tiefe
    Die neue Schatzsuche im Meer und ihre Folgen.

    Die Industrialisierung der Ozeane schreitet nicht nur in Schelfnähe voran. Neben den Offshore-Windparks in deutschen Gewässern, der Verlegung von Stromkabeln und Pipelines oder der Suche nach neuen Öl- und Gasfeldern sind es die bisher ungenutzten mineralischen Rohstoffe in der Tiefsee, die zunehmend Begehrlichkeiten wecken. Was einst unerreichbar erschien, steht heute dank des technologischen Fortschritts kurz vor der Eroberung.

    Aber sind die Rohstoffe in der Tiefsee ohne Umweltschäden wirklich so einfach nutzbar? Jede Rohstoffstrategie - ob global, in der EU oder in Deutschland - darf ein weitgehend unerforschtes und bisher größtenteils unberührtes Ökosystem, wie in der Tiefsee, nicht einfach aufs Spiel setzen, ohne die Folgen des Bergbaus zu kennen. Doch die „Blue Growth“-Strategie der EU-Kommission steht für den innovativen Ansatz einer Eroberung der Meeresschätze und beantwortet kritische Fragen nur durch ein noch zu tätigendes Forschungsprogramm.

    Reicht das aus, um der Entwicklung standzuhalten, gerade auch wenn hungrige Länder wie China, Indien oder Südkorea sich die deutschen Technologien einkaufen wollen? Am Ende steht uns vielleicht der Ausverkauf der sensiblen Habitate in der Tiefsee bevor, ohne dass wir gefragt worden sind. Es gilt die sensiblen Tiefseelebensräume vor dem ungeregeltem Meeresbergbau für die Zukunft ausreichend zu schützen und das „Menschheitserbe der Erde“ zu retten.

    Über diese aktuellen Entwicklungen und Fragen zum Tiefseebergbau berichtet am Freitag den 8. Mai 2015 der Meeresexperte Dr. Onno Groß von der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. im Ostsee-Info-Center.

    Details zur Anmeldung
    Ostsee Info-Center Eckernförde
    Jungfernstieg 110 (Am Seesteg)
    24340 Eckernförde
    04351-72 62 66
    info@ostseeinfocenter.de
    www.ostseeinfocenter.de

    Um Bewusstwerdung und Lösungen voranzutreiben, gründete 2003 der Meeresbiologe Dr. Onno Groß mit Naturschützern den Verein DEEPWAVE, der sich auf internationaler Ebene einsetzt: u.a. als Mitglied der Tiefseeschutz-Koalition und Antarktis-Alliance für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, für eine radikale Reform der europäischen Fischereipolitik und gemeinsam mit der Shark Alliance für den Haischutz und ein Verbot des Finnings. DEEPWAVE will unser heutiges Wissen nutzen, um den Meeren und unserem blauen Planeten noch eine Chance zu geben.

    DEEPWAVE e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 20.04.2012 des Finanzamts Hamburg für Körperschaften wegen Förderung des Umweltschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Vereinsregister 17656, Amtsgericht Hamburg.

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    Konto Hamburger Sparkasse
    BLZ 200 505 50
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    Mit freundlichen Grüßen
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    1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.
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  • Gelbe Karte für Thailands Fischerei

    Gelbe Karte für Thailands Fischerei

    WWF und EJF unterstützen die Sanktionsandrohungen der EU gegenüber Thailand im Zusammenhang mit illegaler Fischerei

    Hamburg/Brüssel, 21.4.2015: Wegen Verstößen gegen internationales Fischereirecht droht Fisch aus Thailands Fischerei ein Importstopp in die EU. WWF und EJF begrüßen die heute von der Europäischen Kommission in Form einer „gelben Karte“ verhängte Warnung an Thailand, das nur unzureichend gegen die illegale, nicht dokumentierte und nicht regulierte Fischerei (IUU-Fischerei) vorgeht. Thailand ist weltweit der drittgrößte Exporteur für Fischereierzeugnisse. 2013 importierte die Europäische Union Fischereierzeugnisse im Wert von 736 Millionen Euro aus Thailand. Auch Deutschland ist ein wichtiger Markt, hierzulande stammen ca. 14 Prozent der importierten Garnelen, 10 Prozent der importierten Tintenfische und 6 Prozent der Thunfischkonserven aus Thailand.

    Trotz mehrmonatiger, bilateraler Verhandlungen mit der EU hat Thailand seine Defizite bei der Bekämpfung der IUU-Fischerei noch immer nicht in ausreichendem Maße behoben und steht im Verdacht, gegen internationales Fischereirecht zu verstoßen. Die gelbe Karte ist somit ein Weckruf für Thailand, in den kommenden Monaten geeignete Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, um die Verhängung einer roten Karte zu verhindern, die einen Importstopp für thailändische Fischereierzeugnisse in die EU zur Folge hätte. Obwohl nur Fisch mit Fangzertifikat aus Drittländern in die EU eingeführt werden darf, gelangen laut Studien jährlich etwa 500.000 Tonnen illegal gefangener Fisch mit einem Wert von 1,1 Milliarden Euro auf den europäischen Markt.

    „Illegale Fischerei ist ein Geschäft, mit dem Milliarden verdient und die Meere geschädigt werden. Illegal gefangener Fisch gehört nicht auf die Teller. Die gelbe Karte ist ein wirksames Druckmittel, damit bestehendes Fischereirecht auch eingehalten wird“, sagt Catherine Zucco, Fischereiexpertin des WWF. „Thailand muss nun entsprechende Maßnahmen ergreifen und mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten, damit die Verwarnung zurückgenommen werden kann.“

    „Die thailändischen Behörden üben nur eine sehr geringe Kontrolle über die Fischereifahrzeuge ihres Landes aus. Zahlreiche illegale Aktivitäten schädigen sowohl Fischbestände als auch Meeresumwelt. Damit einher gehen in hohem Maße ausbeuterische und unmenschliche Arbeitsbedingungen, unter anderem mit sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen und extremer Gewalt“, so Steve Trent, Executive Director der Environmental Justice Foundation (EJF).

    Zwar hat Thailand vor kurzem Maßnahmen zum Schutz der Arbeitskräfte im Fischereisektor ergriffen, doch die eigentliche Herausforderung besteht darin, Gesetze und Regulierungen durchzusetzen. „Es besteht ein rascher Handlungsbedarf seitens der thailändischen Regierung, um die Kontrolle der thailändischen Flotte zu verstärken und dieser ökologischen und humanitären Katastrophe ein Ende zu setzen“, resümiert Steve Trent.

    Parallel zur Verhängung der gelben Karte für Thailand hat die Kommission die Sanktionsandrohungen für Südkorea und die Philippinen aufgehoben. Südkorea wurde im November 2013 mit einer gelben Karte verwarnt, die Philippinen im Juni 2014.

    Hintergrundinformation:

    • Die fünf Hauptimporteure für Fischereierzeugnisse aus Thailand unter den EU-Mitgliedsstaaten sind Großbritannien, Italien, Deutschland, Frankreich und die Niederlande (EUROSTAT).

    • Die im Text genannten Handelszahlen für thailändische Exporte umfassen Erzeugnisse aus Aquakultur, in Thailand verarbeitete Fischereierzeugnisse und von thailändischen Schiffen gefangenen Fisch. Von einem Handelsverbot (rote Karte) wären nur letztgenannte Erzeugnisse betroffen.

    • Mit einem Handelsvolumen von 890,5 Millionen Euro war Thailand 2011 der fünftgrößte Handelspartner für Fischereierzeugnisse der EU (Eurostat, März 2012: Quelle: http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/etudes/join/2013/513968/IPOL-PECH_ET%282013%29513968_EN.pdf

    • Der Schaden durch weltweite IUU-Fischerei wird auf 8 bis 19 Milliarden € pro Jahr geschätzt, was einem Fanggewicht von 11 bis 26 Millionen Tonnen entspricht.

    • WWF und EJF unterstützen gemeinsam eine wirksame und einheitliche Durchsetzung und Anwendung der EU-Verordnung gegen IUU-Fischerei. Eine einheitliche Anwendung der Verordnung in allen EU-Mitgliedsstaaten ist von entscheidender Bedeutung, denn sie sind die Einlassstellen für Fischimporte. Somit ist es an ihnen, zu verhindern, dass illegale Fischereierzeugnisse auf den EU-Markt gelangen. Bei der Unterstützung und Koordinierung der Anstrengungen der Mitgliedsstaaten in diesem Zusammenhang spielt die Europäische Kommission eine entscheidende Rolle, um zu gewährleisten, dass das Potential der Verordnung voll ausgeschöpft wird.

    • Am Dienstag, den 21. April, organisiert EU-Kommissar Karmenu Vella eine Debatte, bei der erörtert wird, inwiefern die europäischen Regeln und Instrumente zur Bekämpfung der illegalen, nicht dokumentierten und nicht regulierten Fischerei (IUU-Fischerei), Kontrollen, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung einen Beitrag zu einer umfassenden Verbesserung der Fischereiüberwachung leisten können. Veranstaltungsort und Uhrzeit: 14:30 bis 15:30 Uhr, Seafood Expo Global, Brussels EXPO, Heysel Stand Nr. 7/1411.

    Britta König
    Pressesprecherin
    Press Officer
    WWF Deutschland
    Mönckebergstr. 27
    20095 Hamburg
    Tel:+49 (0) 40 530 200-0
    Direkt : +49 (0)40 530200 318
    Mobil: +49 151 188 549 73
    britta.koenig(at)wwf.de

  • Vampirtintenfische zeigen lange und fruchtbare Lebensweise

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    Der Vampirtintenfisch Vampyroteuthis infernalis. © 2012 MBARI

    Vampirtintenfische: Das erste Mal ist nicht das letzte Mal

    Kieler Meeresbiologen belegen mehrfache Fortpflanzungszyklen bei Tiefseekalmaren

    Die Fortpflanzung ist nicht nur Höhe- sondern auch Endpunkt im Leben von Tintenfischen. Das war die bisher vorherrschende Forschungsmeinung. Doch Biologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt zusammen mit Kollegen aus Großbritannien und den USA nachgewiesen, dass zumindest eine Art, der im freien Wasser der Tiefsee lebende Vampirtintenfisch, mehrere Reproduktionszyklen durchlaufen kann. Die entsprechende Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Current Biology.

    Sie gelten als Athleten der Ozeane: Tintenfische wachsen schnell, haben einen enormen Stoffwechsel und vollbringen als Spurtschwimmer oft Höchstleistungen. Der Preis dafür ist ein recht kurzes Leben. Schon nach dem ersten und einzigen Reproduktionszyklus sterben die Weibchen. Das ist das gängige Bild, in das nach bisherigem Wissensstand so gut wie alle Arten von Tintenfischen hineinpassen. Ein internationales Forscherteam aus Deutschland, Großbritannien und den USA hat jetzt aber Belege gefunden, dass eine Art aus dem Rahmen fällt: der Vampirtintenfisch Vampyroteuthis infernalis. „Abgesehen von Nautilus-Arten ist er der bisher einzige Tintenfisch, bei dem wir mehrerer Fruchtbarkeitsphasen nachweisen konnten“, erklärt der Biologe Dr. Henk-Jan Hoving, der im Rahmen des Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel arbeitet. Er ist Erstautor der Studie, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Current Biology erscheint.

    Im Vergleich zu vielen anderen Kopffüßern lebt der Vampirtintenfisch ein eher beschauliches Leben. In Meerestiefen von 500 bis 3000 Metern ernährt er sich von Planktontierchen und herabsinkenden organischen Teilchen. Auf Sprinterqualitäten wie bei Verwandten, die in Küstennähe andere Meerestiere jagen, kommt es bei Ihm also nicht an. Eine weitere Besonderheit der Vampirtintenfische ist, dass sie auch mit sauerstoffarmen Bedingungen klar kommen. „Trotz seines bedrohlich klingenden Namens ist der Vampirtintenfisch also ein eher friedlicher und genügsamer Geselle“, sagt Dr. Hoving.

    Bei der Untersuchung von Exemplaren, die im Santa Barbara Museum of Natural History (Kalifornien, USA) konserviert sind, stießen Hoving und seine Kollegen eher zufällig auf eine weitere Besonderheit: Viele der Weibchen hatten bereits Eier hervorgebracht, enthielten aber keine reifen Eier beziehungsweise die Entwicklung der Eier war in einer Fortpflanzungsruhephase. Daraufhin haben die Forscher den Reproduktionsstatus von mehr als 40 weiblichen Vampirtintenfischen ausgewertet. In Current Biology berichten sie, dass eines der untersuchten Weibchen schon mindestens 3.800 Eier freigesetzt hatte. Dennoch fanden die Biologen weitere 6.500 lebensfähigen Eizellen für zukünftigen Laich. Da bei einem durchschnittlichen Laichvorgang etwa 100 Eier freigesetzt werden, vermuten die Forscher, dass dieses eine Weibchen schon über 38 Mal gelaicht hat und Reserven für mindestens 65 weitere Laich-Episoden gehabt hätte.

    Während andere Tintenfische sich also nur einmal spät in ihrem Leben reproduzieren, scheinen Vampirtintenfisch-Weibchen zwischen Fortpflanzungs- und Ruhephasen zu wechseln. „Der langsamere Lebensrhythmus dieser Tiefseetintenfische ist wohl nicht geeignet, um alle Energie auf einmal in die Produktion von Eiern zu stecken, wie das bei anderen Kopffüßern der Fall ist“, sagt Dr. Hoving, „vielleicht muss er deshalb nach jedem Fortpflanzungszyklus zu einer Keimdrüsenruhephase zurückkehren, um Energie für den nächsten Zyklus zu tanken.“ Die Ergebnisse legen außerdem die Vermutung nahe, dass Vampirtintenfische deutlich länger leben als ihre Verwandten im Flachwasser.

    Die Autoren betonen, dass andere Tintenfisch-Arten im offenen Ozean oder in der Tiefsee durchaus ähnliche Lebenszyklen aufweisen könnten. „Wir wissen sehr wenig über Tiefseeorganismen und deren Lebensweisen“, sagt Dr. Hoving, „die Muster, die wir von Küsten- und Flachwasserorganismen kennen, müssen dort nicht gelten.“ Deshalb sei es wichtig, das Wissen über Organismen im freien Wasser und in der Tiefsee deutlich verbessern, betont der Meeresbiologe: „Schließlich ist diese Region der größte Lebensraum auf dem Planeten.“ Ein besseres Verständnis dieses riesigen marinen Ökosystems wird auch zu nachhaltigeren Nutzungsstrategien und besseren Schutzkonzepten führen.

    Originalarbeit:
    Hoving, H.-J., V. V. Laptikhovsky, B. H. Robison (2015): Vampire squid reproductive strategy is unique among coleoid cephalopods. Current Biology, http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2015.02.018

    http://www.geomar.de/index.php?id=4&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=2366&tx_ttnews[backPid]=185

  • Remember The Deepwater Horizon Disaster, Five Years Later

    Remember The Deepwater Horizon Disaster, Five Years Later

    http://theterramarproject.org/thedailycatch/deepwater-horizon-disaster-five-years-later/

    and others..

  • Civil G7 Dialogue Berlin

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    Auf dem diesjährigen G7-Gipfel ist die Meerespolitik zum ersten Mal ein Schwerpunktthema. Das Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO und „Deine Stimme gegen Armut“ haben aus diesem Anlass zusammen mit anderen NGO´s eine Konferenz in Berlin organisiert und ein Positionspapier verfasst, das meerespolitische Forderungen zu den drei Aspekten - Meeresschutz auf Hoher See, Plastikmüll und Tiefseebergbau - formuliert, die im Juni auf Schloss Elmau verhandelt werden sollen.

    Am dem “Civil G7 Dialogue- organized by the Association of German Development and Humanitarian Aid NGOs (VENRO) the German NGO Forum on Environment and Development in cooperation with the German G7 Presidency” am 20.4.2015 in Berlin nahm auch Kanzlerin Angela Merkel teil und unterstrich die Bedeutung der Entwicklungs- und Umweltpolitik für die Zukunft, indem sie sagte, wir müssen „ernsthaft beginnen die Nachhaltigkeit auch zu leben“. Sie werde Ihr mögliches tun diese Themen den anderen Staaten schmackhaft zu machen.

    Zu den Meeresthemen gibt es ein spannendes „G7- NGO-Positionspapier“, aus dem wir hier zitieren:

    „ Meeresschutz bedeutet Grenzen der Nutzung der Meere

    Die Meerespolitik ist erstmals zu einem der Schwerpunktthemen des G7-Gipfels gemacht worden. Konkret sollen die »Governance« auf der Hohen See, die Verschmutzung der Meere durch Müll, Nähr- und Schadstoffe sowie die Regelwerke für den Tiefseebergbau erörtert werden. Die europäischen Staaten, aber auch die USA, haben in den letzten Jahren bereits eine ganze Reihe von meerespolitischen Initiativen gestartet, die darauf zielen, zum einen ein sogenanntes »Blaues Wachstum« zu erzeugen und zum anderen durch die Regulierung der maritimen Politiken Einfluss auf die Ressourcenverteilung und das globale Machtgefüge zu nehmen. Letzte Grenzen werden hierbei überschritten, neue Rohstoffquellen erschlossen und bisher weitgehend unberührte Naturräume erobert, womit ein Wettlauf um die marinen Schätze eingesetzt hat und zahlreiche Verteilungskämpfe entbrannt sind. Aus umwelt- und entwicklungspolitischer Sicht müssen diese Pläne infrage gestellt werden. Es gilt, die Meerespolitik in der Öffentlichkeit breit und kritisch zu diskutieren.

    Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich für Folgendes einsetzt:

    http://venro.org/home/
    http://venro.org/uploads/tx_igpublikationen/Neue_Politik_fuer_Globale_Gerechtigkeit.pdf

  • Beneath the Waves - zum 3. Mal Deepwave-Filmfestival zum Schutz der Meere

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    Veranstaltungshinweis: Kurzfilmfestival erneut in Hamburg!
    „Beneath the Waves“ - Dokumentarfilme zum Schutz der Meere

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Meer ist der älteste Lebensraum der Erde mit einer Vielzahl an faszinierenden Lebewesen, von denen die Mehrzahl noch völlig unbekannt ist. Wir leben von und mit den Meeren. Und doch sind viele Menschen leider nur wenig für die vielfältigen Bedrohungen der Meere und seiner Bewohner sensibilisiert.

    Bereits seit fünf Jahren findet das „Beneath the Waves“- Kurzfilmfestival mit Dokumentationen zum Schutz der Meere in den USA statt. Weitere Mini- Festivals werden zudem in Ländern überall auf der Welt wie beispielsweise Island, Japan und Portugal, organisiert. Nach gelungenen Vorführungen in den vergangenen zwei Jahren möchten wir, eine Gruppe Hamburger Studierende, Doktoranden und Alumni, an die Erfolge von 2013/14 anknüpfen und das „Beneath the Waves“ Kurzfilmfestival zum dritten Mal nach Deutschland holen. Die Filme stammen von jungen Filmemachern, Tauchern, Meeresschützern und Wissenschaftlern und beschäftigen sich mit bedrohten Arten, Meeresverschmutzung, Forschung aber auch mit der Vielseitigkeit und Schönheit der Meere.

    Wir präsentieren eine Auswahl der Filme in drei Themenblöcken und diskutieren mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen über diesjährigen Thematiken wie „Meeresforschung Hautnah“ und „Küstenschutz & Nachhaltigkeit“. Wir laden Sie aber auch ein, mit uns in eine wunderbare Welt abzutauchen und die „Faszination Ozean“ zu erleben.

    Termin: Freitag, 22. Mai 2015, 18:00 – 22:00
    Ort: Lichtmeß-Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg

    Wir haben auch dieses Jahr wieder spannende Podiumsgäste aus den verschiedenen Bereichen geladen.
    Die Filme sind in englischer Sprache verfasst, jedoch sprechen die Bilder für sich. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es unter:

    www.facebook.com/BTW.Filmfest
    www.beneaththewavesfilmfest.org.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie auf unsere Veranstaltung aufmerksam machen. Zudem laden wir Sie herzlich ein, an dem Abend im Lichtmeß-Kino dabei zu sein.

    Das Plakat senden wir Ihnen auf Anfrage gern in druckfähiger Auflösung für eine Veröffentlichung zu.

    Rückfragen bitte an: Björn Illing, 017665222647

    DEEPWAVE e.V.
    Dr. Onno Groß
    DEEPWAVE e.V.
    Lindenallee 72
    20259 Hamburg
    Tel: 040 040-46856262
    Mobil: 0179-5986969
    presse@deepwave.org

    Eine Fotoauswahl der vergangenen Vernastaltung findet sich hier:
    http://www.flickr.com/photos/64068253@N00/sets/72157633680496998/

  • Bedrohter Aal: Besatzaktionen nicht immer hilfreich

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    Junger Aal Foto: Thünen-Institut/Jan-Dag Pohlmann)

    Aal: Besatzaktionen nicht immer hilfreich für den Populationsaufbau

    Thünen-Fischereiexperte sieht massenhaftes Einsetzen von Jungaalen in die Flüsse kritisch

    Dem Europäischen Aal geht es nach wie vor schlecht: Der Bestand dieser Wanderfisch-Art ist, gemessen an der Jungfisch-Rekrutierung, seit den 1970er-Jahren um rund 90 % zurückgegangen. Auch wenn in den vergangenen beiden Jahren eine leichte Erholung bei der Ankunft von Jungaalen an den Europäischen Küsten festgestellt wurde, bleibt die Art dennoch außerhalb sicherer biologischer Grenzen und wird nach dem Washingtoner Artenschutz-übereinkommen als bedrohte Art gelistet. Regelmäßig führen deshalb interessierte Verbände Besatzaktionen durch, bei denen junge Aale (Glasaale oder vorgestreckte Farmaale) in großen Mengen in die Flüsse und Seen ausgebracht werden. Erst jüngst wurden rund 300.000 Glasaale in die Elbe und ihre Nebengewässer besetzt. Doch diese gut gemeinten Aktionen treffen in der Fachwelt nicht nur auf Gegenliebe.

    Dr. Reinhold Hanel, Leiter des Thünen-Instituts für Fischereiökologie und Mitglied der Aal-Arbeitsgruppe des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES), gibt zu bedenken: „Bis heute lässt sich der Aal nicht künstlich fortpflanzen. Alle Jungaale, die in die Flüsse besetzt werden, entstammen Wildfängen aus den Mündungsgebieten westeuropäischer Flüsse.“ Eine der wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen zur Glasaalfischerei, durchgeführt im Vilaine-Ästuar, einem bedeutenden Fanggebiet an der französischen Atlantikküste, kommt dabei zu dem Ergebnis, dass beim Fang und dem anschließenden Transport über 40 % der Aale sterben. Hanel: „Auch wenn in anderen Fanggebieten die Sterblichkeiten durch schonendere Fangmethoden etwas geringer ausfallen, heißt das, dass wesentlich mehr junge Aale gefangen werden müssen, als bei den Besatzaktionen überhaupt ausgesetzt werden.“

    Reinhold Hanel, der derzeit Untersuchungen in der Sargassosee, der „Kinderstube“ der Aale im Westatlantik durchführt, weiß sich in seiner kritischen Einschätzung zu den Besatzaktionen einig mit dem Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES). „Ein Aalbesatz ist zumindest in der gegenwärtigen Bestandssituation nur dann sinnvoll, wenn er der Stützung des Gesamtbestandes dient, nicht zur Aufrechterhaltung der Fischerei. Es muss ein positiver Nettoeffekt für diese gefährdete Art erzielt werden. Das heißt, abzüglich der Fang- und Transportsterblichkeit muss die Überlebenswahrscheinlichkeit der Jungaale in den besetzten Flüssen und Seen höher sein als in den Ursprungsgewässern“, so der Forscher.

    Um den Besatzerfolg nachweisen zu können, sind einige Länder wie Schweden dazu übergegangen, Besatzaale zu markieren. Die von der Wissenschaft seit Jahren erhobene Forderung, dies auch in Deutschland landesweit verpflichtend festzuschreiben, wurde bisher nicht umgesetzt.

    https://idw-online.de/de/news629364

  • Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben - Erforschung der Schadstoffbelastung

    Meeresforschung im Museum

    Förderung: 420.000 Euro für ein Kooperationsprojekt über den Gesundheitszustand von Schweinswalen, Kegelrobben und Seehunden.

    Schweinswale (Phocoena phocoena), Seehunde (Phoca vitulina) und Kegelrobben (Halichoerus grypus) sind in der Nordsee und in geringerer Zahl auch in der Ostsee heimisch. Alle drei Arten sind zunehmend gefährdet. Zwar gehören sie zu den Spitzenräubern (Topprädatoren) im Ökosystem Meer – stehen also an der Spitze der Nahrungspyramide und haben in ihrem Lebensraum keine natürlichen Feinde, aber verschiedene Faktoren wie beispielsweise die Schadstoffbelastung, die Befischung der Meere, die globale Erwärmung und die zunehmende Nutzung des Ökosystems durch den Menschen, beispielsweise durch die Schifffahrt oder durch Offshore-Windkraftanlagen, können die Tiere beeinträchtigen. Diese Faktoren können ernste Folgen für die Gesundheit der Säugetiere haben.

    Die VolkswagenStiftung fördert jetzt mit etwa 420.000 Euro ein Kooperationsprojekt, das zum Ziel hat, Veränderungen im Gesundheitszustand der marinen Säugetiere über die vergangenen Jahrzehnte zu untersuchen. Dafür werden die Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Ursula Siebert und Dr. Kristina Lehnert aus dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Außenstelle in Büsum) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) mit Forschern aus Universitäten und Museen in Dänemark, Schweden und Deutschland zusammenarbeiten. Die TiHo-Forscherinnen haben gemeinsam mit Wissenschaftlern des Zoologischen Museums Hamburg die Federführung in dem Projekt.

    Institutsleiterin Ursula Siebert berichtet: „Die deutschen Museen und Universitäten und die kooperierenden Museen in Schweden und Dänemark verfügen über einzigartige Sammlungen. Dazu gehören Skelette, gefrorene und in Formalin archivierte Materialien und Parasitenproben der marinen Säugerspezies aus der Nord- und Ostsee.“ Das Material wurde über Jahrzehnte gesammelt und ermöglicht den Wissenschaftlern jetzt verschiedene Parameter zu analysieren, um zu erfassen, ob sich die Gesundheit und die Populationen über längere Zeitspannen und in verschiedenen Gebieten verändert haben. Dr. Kristina Lehnert erklärt: „Wir werden in dem Projekt neue Untersuchungsmethoden und das jeweilige Fachwissen der beteiligten Partner kombinieren, um Schweinswale, Seehunde und Kegelrobben zu untersuchen.“ Sie möchten herausarbeiten, wie sich der Gesundheitsstatus, die Nahrungszusammensetzung und die Schadstoffbelastung zwischen den drei Säugetierarten in Nord- und Ostsee unterscheiden. Die Ergebnisse sollen unter anderem in einer Wanderausstellung in den verschiedenen beteiligten Museen präsentiert werden.

    Konkret werden die Wissenschaftler an Präparaten aus mehreren Jahrzehnten die Knochendichte und die Knochenstruktur vergleichen und Knochen und Fell auf Spurenelemente und Schwermetalle, wie Quecksilber, Blei, und Selenium untersuchen. Weiter werden sie Veränderungen im Nahrungsspektrum analysieren und nach Stressmarkern suchen, um zu sehen, ob sich die Umweltbedingungen im Laufe der Zeit geändert haben. Auch auf Krankheitserreger werden die Projektpartner die Präparate untersuchen: Sie werden versuchen, Viren nachzuweisen und die Parasiten der drei Säugetierarten zu kategorisieren. Ursula Siebert fasst zusammen: „Am Ende des Projektes werden wir hoffentlich Parameter herausgearbeitet haben, die sich gut eignen, um den Gesundheitszustand unserer marinen Säugetiere über eine lange Zeitspanne zu beschreiben.“

    „Wir Projektpartner ergänzen uns gegenseitig. Für die Untersuchungen benötigen wir neben den Präparaten aus den Sammlungen viel Fachwissen und neueste Techniken. Jeder trägt sein ganz spezielles Know-how bei“, sagt Kristina Lehnert. Dazu gehören Erfahrungen mit molekularbiologischen und morphologischen Techniken, um Krankheitserreger zu analysieren sowie Wissen zur Bedeutung chemischer Schadstoffe für den Gesundheitszustand mariner Säuger. Hinzu kommen Experten, die in der Lage sind anhand von Knochen und Zahnmaterial Rückschlüsse auf die Umwelteinflüsse und das Nahrungsangebot zu ziehen und morphologische Stressmarker im Zahnschmelz zu analysieren. Weiter sind Kenntnisse erforderlich, um Viren in den Präparaten nachzuweisen und die Effekte von Schadstoffen auf marine Säuger zu beurteilen.

    Neben der TiHo sind das Zoologische Institut und das Zoologische Museum der Universität Hamburg, das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund, das Zoologische Institut und Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Hildesheim sowie das Natural History Museum in Dänemark und das Swedish Museum of Natural History beteiligt.

    Für fachliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

    Dr. Kristina Lehnert
    Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
    Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung
    Tel.: +49 431 3947097
    kristina.lehnert@tiho-hannover.de

    https://idw-online.de/de/news629295

  • „TAG DER MEERE“ BEI HAGENBECK am Samstag 25. April 2015

    earthday_2015
    Earthday 2015, Grafik Anna Mandel / http://meeresfibel.blog.de/

    „TAG DER MEERE“ BEI HAGENBECK am Samstag 25. April 2015

    Die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE stellt den Lebensraum Meer im Tropen-Aquarium Hagenbeck vor.

    Anlässlich des 45. „Earth Day“ 2015 findet im Tropen-Aquarium Hagenbeck am Samstag den 25. April ein „Tag der Meere“ statt - unterstützt von Deepwave e.V.
    In Kooperation mit dem Tropen-Aquarium Hagenbeck laden wir von Deepwave e.V. Sie hiermit herzlich am Samstag den 25. April zum "Tag der Meere" nach Hamburg ein.

    Von 9 bis 18 Uhr geben Experten der Hamburger Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. vor dem Großen Hai-Atoll Auskunft über die Welt der Ozeane. Sie vermitteln, dass eine bessere Zukunft für den blauen Planeten durchaus möglich ist.

    Denn dass es kurz vor 12 ist, wissen wir alle: unsere Meere sind weltweit fast leergefischt und absurde Fischereimethoden zerstören die Korallenriffe der Tiefsee. Die Ozeane sind verseucht mit den Einträgen unserer subventionierten Landwirtschaft, angefüllt mit tödlichem Lärm und durchdrungen von riesigen Plastikteppichen. Außerdem lässt der Klimawandel viele Ökosysteme verschwinden und die Versauerung bedroht die Korallenriffe der Tropen akut!

    Doch wenn wir etwas kennen, wollen wir es auch schützen. Mit den kurzen „Unser Blauer Planet“ Vorträgen - jeweils zur vollen Stunde - wollen wir Sie daher über die Lage der Weltmeere informieren und zu mehr Engagement aufrufen:
    12.00 Uhr: Der blaue Planet - die Zukunft unserer Meere
    13.00 Uhr: Die Artenvielfalt der Küstenmeere
    14.00 Uhr: Das Fabelreich der Tiefsee
    15.00 Uhr: Hochseetiere heute - wie können wir sie schützen?
    16.00 Uhr: Die Tropenmeere: von Korallen und Haien
    17.00 Uhr: Klimawandel und Überfischung - Gefahren für den Ozean

    Wir freuen uns darauf mit Ihnen über den Schutz der Meere zu diskutieren. Besuchen Sie uns und erfahren Sie mehr aus erster Hand an unserem Infostand über den faszinierenden Lebensraum Ozean – und das vor der grandiosen Kulisse des Großen Hai-Atolls!

    Wann: Samstag 25. April 2015
    Wo: Tropen-Aquarium Hagenbeck
    Lokstedter Grenzstraße 2
    22527 Hamburg
    www.hagenbeck.de

    Um Bewusstwerdung und Lösungen voranzutreiben, gründete 2003 der Meeresbiologe Dr. Onno Groß DEEPWAVE e.V., der sich auf internationaler Ebene einsetzt: u.a. als Mitglied der Tiefseeschutz-Koalition und Antarktis-Alliance für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten, für eine radikale Reform der europäischen Fischereipolitik und gemeinsam mit der Shark Alliance für den Haischutz und ein Verbot des Finnings. DEEPWAVE will unser heutiges Wissen nutzen, um den Meeren und unserem blauen Planeten noch eine Chance zu geben

    DEEPWAVE e.V. ist gemäß Freistellungsbescheid vom 20.04.2012 des Finanzamts Hamburg für Körperschaften wegen Förderung des Umweltschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Vereinsregister 17656, Amtsgericht Hamburg.

    DEEPWAVE e.V.
    Konto Hamburger Sparkasse
    BLZ 200 505 50
    Kto.-Nr. 12 08 11 67 13

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Onno Groß
    1. Vorsitzender DEEPWAVE. e.V.
    Die Meeresschutzorganisation
    Email: info@deepwave.org
    Web: http//:www.deepwave-blog.de
    https://www.facebook.com/deepwave.org

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